Java EE 7: Killer Features, Flops und Apache DeltaSpike

JAXenter: Wie lassen sich JSF-Anwendungen mit DeltaSpike „aufpeppen“?

Mark Struberg: Vermutlich sind es zu viele Dinge für einen kurzen Überblick, denn der Umfang der möglichen Verbesserungen ist schon recht groß.

Zu den Highlights zählen sicherlich:

  • CdiCtrl, ein API, mit dem man verschiedene CDI Container und deren Contexts einheitlich steuern kann.
  • der Konfigurationsmechanismus, inklusive ProjectStage- und Environment-abhängigem „Enable-n/Disable-n“ von Beans
  • Typesafe Messages
  • Typesafe Navigation
  • Ein einfacher aber sehr flexibler Security-Mechanismus
  • Die von CODI bekannten Scopes @WindowScoped, etc

JAXenter: Wie geht es weiter mit CDI und dem Projekt DeltaSpike, Zielrichtung Java EE 8?

Mark Struberg: Also erstmal steht Java EE 7 an. Aus der bisherigen Erfahrung würde ich schätzen, dass es etwa ein Jahr dauert, bis stabile Server für EE 7 zur Verfügung stehen. Die wichtigsten Änderungen, die uns betreffen, sind sicherlich CDI-1.1, aber auch einige Features aus JSF wie z.B. die Integration der JSF-2.2 ClientWindow API, welche ja maßgeblich vom DeltaSpike-Vorgänger MyFaces CODI inspiriert ist.

JAXenter: Vielen Dank für dieses Interview.

Mark Struberg ist Softwarearchitekt mit über zwanzig Jahren Programmiererfahrung. Er arbeitet seit 1996 mit Java und ist aktiv in Open-Source-Projekte im Bereich Java und Linux involviert. Mark ist Apache Software Foundation Member und PMC bei Apache OpenWebBeans, MyFaces, DeltaSpike und vielen anderen Apache Projekten. Als Java Expert Group Member arbeitet er aktiv an der CDI und anderen EE Spezifikation mit. Er arbeitet unter anderem für die Research Group for Industrial Software (INSO) der TU Wien.
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