Geheime Änderungen in Java 9

Java 9 wendet sich von Objektorientierter Programmierung ab [Aprilscherz]

Redaktion JAXenter

© Shutterstock / Digital Storm

Java 9 wird nicht mehr auf Objektorientierte Programmierung setzen, sondern auf ein komplett neues Programmierparadigma. Dies sei auch der wahre Grund für den verschobenen Veröffentlichungstermin.

Das für Java 9 neu entworfene Programmierparadigma bezeichnet die Entwicklergruppe, die sich selbst „Class 23“ nennt, in interne Mailings als AOP (Adjective Oriented Programming). Der Kern des Paradigmas liege mehr auf dem „Wie“ und weniger auf dem „Wer“. Klassen sind nicht mehr in Eltern- und Kindklassen eingeteilt, sondern in Positiv-, Komparativ- und Superlativ-Klassen. Diese Vererbung funktioniert nicht mehr nach unten, sondern wird nach oben gesteigert.

Zusätzlich führt Java 9 den Erfolg der mit Java 8 eingeführten Lambda-Ausdrücke und Methodenreferenzen weiter. Lambdas können dazu genutzt werden Funktionalität später auszuführen. Im März 2017 bekommen Entwickler Omegas. Omegas gehen einen Schritt weiter in die zukünftige Ausführung des Codes. Diese Ausdrücke ermöglichen es, auf Funktionalitäten zuzugreifen, die der Entwickler erst noch einführen will. Wie Java-Expertin Clara Kode erläutert: „Man spricht deswegen nicht mehr von „Deferred Execution“ wie bei Lambdas, sondern von „Wishful Execution.“

Außerdem unterstützt Java 9 in besonderem Maße Microservices. „Wir möchten Entwickler dabei helfen ihre veralteten Monolithen hinter sich zu lassen und auf kleine, flexible Microservices umzusteigen“, erläutert Jig E. Saw, Java-Modularisierungsexperte, die Ziele der neuen Version. Deswegen können JARs ab Java 9 nicht mehr als 5.000 Zeilen Code enthalten.

Trotz dieser großen Änderung soll Java 9 rückwärtskompatibel zu älteren Java- und JDK-Versionen bleiben. Dass es dazu noch keinen JSR gegeben hat, begründen die Entwickler damit, dass sie das Paradigma erst weiter ausbauen und mit Beispielen untermauern wollten, bevor sie es der Community präsentieren. Die Entwicklergruppe ist sich jedoch sicher, dass ihr Proposal trotz der schwere der Änderungen und aller abgelaufenen Fristen dennoch angenommen wird.

Zusätzlich zum Release von Java 9 wird Oracle außerdem das Still-Alive-Programm einführen. Dabei handelt es sich um ein automatisiertes Zertifizierungsprogramm sowohl für Java EE und JavaFX als auch für Java Application Server. Sobald im Internet jemand den Tod des einen oder anderen vorhersagt oder als bereits eingetreten postuliert, erhält dieser automatisch ein Still-Alive-Zertifikat an seine IP-Adresse geschickt, das das Fortleben der angeblich verschiedenen Technologie garantiert. Von Pop-up-Blockern oder Firewalls soll das Zertifikat nicht behindert werden. Der Produktmanager des Still-Alive-Programms Luuv O’Racle dazu: „Den ineffizienten Prozess des Immer-Wieder-Widersprechens automatisieren wir ganz im Sinne des Continuous Developments mit Jenkins.“

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Aufmacherbild: 3d number 9 von Shutterstock / Urheberrecht: Digital Storm

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2 Kommentare auf "Java 9 wendet sich von Objektorientierter Programmierung ab [Aprilscherz]"

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Daniel
Gast

… Schade und ich hatte mich schon so auf einen Autodebugger gefreut der Fehler im Programmablauf selbständig erkennt und behebt. DAS würde das Entwicklerleben erheblich vereinfachen.

Michooo
Gast

Hoffe es handelt sich um einen April-Scherz!