StepStone Gehaltsreport 2019: IT-Gehälter im Vergleich

Die Top 8 Entwicklerjobs nach Gehalt: In diesen Berufen verdient man besonders gut

Katharina Degenmann

© Shutterstock/Dean Drobot

Selten war der Fachkräftemangel in der Informatik so hoch wie jetzt – Tendenz steigend. Doch ein Gutes hat der Fachkräftemangel: er sorgt für Spitzengehältern bei den IT-Experten. Nun hat StepStone in seinem Gehaltsreport 2019 offengelegt, in welchen Jobs IT-Spezialisten besonders gut verdienen.

Der Fachkräftemangel geistert seit Jahren durch die Presse. Mittlerweile suchen nicht nur Start-ups händeringend nach qualifizierten IT-Fachkräften, sondern auch in der etablierten Industrie sind IT-Experten Mangelware.

Über diesen Bedarf können ausgebildete Spezialisten mittlerweile nicht nur lesen, sondern spüren ihn auch tatsächlich auf dem Konto. Wie stark genau? Das hat StepStone mit seiner Umfrage über die Gehälter von IT-Experten ermittelt. Wie viel man in den acht am weitesten verbreiteten IT-Berufen verdient, haben wir uns angesehen.

IT-Gehälter im Vergleich

Platz 1 bis 4

Es wundert kaum, dass Führungskräfte auch in IT-Berufen das höchste Gehalt bekommen. IT-Manager/innen verdienen durchschnittlich 81.200 Euro brutto im Jahr. Je nach Führungsebene und Personalverantwortung kann das Gehalt nochmal deutlich ein wenig schwanken. Wie im Gehaltsreport 2019 zu lesen ist, erhalten Teamleiter beispielsweise im Schnitt ein Jahresbruttogehalt in Höhe von 72.400 Euro. Als Abteilungsleiter sind 16 Prozent mehr drin.

Platz zwei machen Software-Architekt/innen. Die IT-Spezialisten folgen im Gehalts-Ranking direkt auf ihre Kollegen mit Personalverantwortung. Mit 77.400 Euro im Jahr bekommen Software-Architekten 25 Prozent mehr Lohn aufs Konto als der Durchschnitt – das Durchschnittsgehalt liegt bei 61.800 Euro brutto im Jahr. Übrigens, Frankfurt am Main bietet hier laut StepStone einen äußerst attraktiven Standort. In der hessischen Metropole werden die höchsten Gehälter (73.900 Euro) für IT-Spezialisten unter den deutschen Städten gezahlt. Darauf folgen Darmstadt, München, Erlangen und Stuttgart.

An dritter Stelle kommen die SAP-Inhouse-Consultants. SAP-Inhouse-Consultants verzeichnen ein jährliches Bruttogehalt von 73.400 Euro. Insbesondere die Berufserfahrung zahlt sich aus – Berater mit mehr als elf Jahren Berufserfahrung verdienen rund 37 Prozent mehr als ein Consultant, der drei oder weniger Jahre Erfahrung aufweisen kann.

Doch auch Senior Software Engineers können nicht klagen und finden sich auf Platz vier wieder. Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt hier bei rund 72.000 Euro, also rund 6.000 Euro monatlich.

Platz 5 bis 8

Die zweite Hälfte des Reports von StepStone wird von den Senior Developern eingeläutet. Sie liegen mit 71.700 Euro Bruttojahresgehalt auf dem fünften Platz.

Platz 6 geht an die IT-Projektmanager/innen. Sie bekommen mit 71.600 Euro nur minimal weniger als die Senior-Developer-Kollegen. Zu den Branchen, in denen IT-Fachkräfte am besten verdienen können, gehören laut StepStone die Chemie und Erdöl verarbeitende Industrie, Banken, Pharmaunternehmen und Versicherungen.

Application Manager verdienen im Jahr rund 67.500 Euro brutto und belegen Platz 7. In Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sei das meiste Gehalt drin. Hier verdienen die IT-Fachkräfte ganze 24 Prozent mehr als in kleinen und mittleren Unternehmen, die nur bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigen.

Schlusslicht des Gehalt-Rankings bilden die „freien“ SAP-Berater/innen. Die Berater bekommen etwa 11 Prozent weniger, liegen mit einem Jahresbruttogehalt von 65.200 Euro aber trotzdem noch über dem allgemeinen Durchschnitt in IT-Berufen. Auch die Berufserfahrung hat einen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Während ein Junior-SAP-Berater mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung im Schnitt rund 51.500 Euro brutto im Jahr bekommt, erhält ein Senior-SAP-Berater mit mehr als elf Jahren Berufserfahrung rund 76.400 Euro brutto im Jahr.

Der StepStone Gehaltreport 2019 steht auf der Webseite von StepStone zum Download bereit.

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Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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