Neuer EAP-Build

IntelliJ IDEA 16 EAP: Die Neuheiten im Januar

Michael Thomas

IntelliJ IDEA-Logo / Quelle: jetbrains.com

Im Rahmen seines Early-Acces-Programms gewährt das IntelliJ-IDEA-Team regelmäßig Einblick in den Entwicklungsfortschritt der integrierten Entwicklungsumgebung. Was hat sich in den vergangenen Wochen neues getan?

Der neueste Build der IDE bringt in erster Linie Verbesserungen der Git-Integration und des Code-Editors mit sich. So konnte man im Code-Editor Statements per Tastenkombinationen zwar schon nach oben oder unten verschieben. Da es allerdings auch nützlich sein kann, sie horizontal zu verschieben – z. B. wenn man die Reihenfolge der Attribute eines XML-Elements ändern möchte – ist nun zusätzlich auch die Verschiebung nach links oder rechts möglich.

Dank der verbesserten Git-Integration stehen den Nutzern im Branches-Pop-up mit Checkout with Rebase und Rename zudem zwei neue Aktionen zur Verfügung. Checkout with Rebase kombiniert, wie der Name verrät, die Operationen Checkout und Rebase und erspart dem Nutzer somit Zeit bei der Dateisynchronisation und Kompilation. Rename erlaubt, ebenfalls wenig überraschend, die Umbenennung des aktuellen Zweigs.

Auch der Patch-Prozess wurde verbessert: Konnte eine Datei nicht gepatcht werden, brach der Prozess bislang an dem jeweiligen Punkt ab. Die Folge: Verursachten mehrere Dateien Probleme, musste man den Prozess mitunter mehrmals wiederholen, bis alle Dateien aktualisiert waren. Von nun an wird hingegen die gesamte Dateiliste von Anfang bis Ende abgearbeitet, wobei die nicht patchbaren Dateien übersprungen und dem Nutzer die entsprechenden Probleme am Ende präsentiert werden.

Zu guter Letzt enthält der aktuelle IntelliJ-IDEA-Build ein Preview-Build des Release Candidates für Version 1.0 der JVM-Sprache Kotlin.

Die Mitte bzw. Ende Januar veröffentlichten EAP-Builds hatten den Import statischer Methoden und Konstanten erleichtert sowie die Unterstützung von javax.annotation.concurrent.* (zuvor nur net.jcip.annotations.*) bei Überprüfungen auf Probleme bei der Nutzung von Nebenläufigkeitsannotationen eingeführt.

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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