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Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

IBM & Lightbend planen neue Toolchain für Machine Learning

Jane Elizabeth

© Shutterstock / Maxx-Studio

Große Neuigkeiten von IBM und Lightbend: Beide Unternehmen arbeiten zusammen, um eine brandneue Toolchain für Java- und Scala-Entwickler zu entwerfen, mit der die KI-Entwicklung erleichtert werden soll.

IBM und Lightband haben letzte Woche eine geplante Zusammenarbeit verkündet, deren Ziel es ist, Vorteile aus Lightbends weltweit führender Reactive Application Development Platform auf der JVM zu ziehen und die Entwicklung Künstlicher Intelligenz und kognitiver Lösungen in Unternehmen voranzubringen. So soll eine vollständige Toolchain für Java- und Scala-Entwickler entstehen, die es ermöglicht, KI sowohl in der Cloud als auch in Unternehmen zu erstellen und deployen.

Weil die Technik sich immer mehr in Richtung von konstantem Daten-Streaming entwickelt, müssen hierfür auch die Tools Schritt halten. Heutzutage müssen Anwendungen möglichst schnell auf Änderungen der Daten reagieren können. Auch wenn Scala dank Frameworks wie Spark, Kafka und Akka gut für die Verarbeitung großer Datenströme und große Skalierungen gut geeignet ist, reicht dies einfach nicht mehr. Die logische Konsequenz ist es, Machine Learning und Künstliche Intelligenz in die Prozesse zu integrieren.

„Es geht darum, umfangreiche Änderungen bei der Erstellung von datenzentrischen Anwendungen zuzulassen“, sagt Jonas Bonér, Gründer und CTO von Lightbend. „Die Anforderungen an Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Resilienz zwingen Fast-Data-Architekturen, immer äquivalenter zu Microservice-Architekturen zu werden.“

Zwei Köpfe sind besser als einer

Die Zusammenarbeit zwischen IBM und Lightbend hat natürlich auch strategische Gründe. Es macht eben durchaus Sinn, IBMs Wissen um Machine Learning und Künstliche Intelligenz mit Lightbends Erfahrungen in Reactive Microservices zu kombinieren.

Die Reactive-Plattform von Lightbend nutzt einen quelloffenen Kern und Entwickler haben durch das Tooling die Möglichkeit, reaktive Programmierung, Daten und Microservices auf der JVM zu nutzen. Durch die Zusammenarbeit mit Lightbend, kann IBM diese Kapazitäten nun in seine Cloud-Plattform und Services integrieren, die von Datenanalyse bis hin zu Machine Learning reichen. Im Grunde bedeutet dies, dass Entwickler die neuesten KI-Technologien in Verbindung mit ihrer bevorzugten Reactive-Plattform nutzen können. Das Ganze sieht wie ein Konzept aus, von dem alle Beteiligten profitieren.

„Java und Scala sind die Sprachen für die Entwicklung im Bereich kognitiver Programmierung und Künstlicher Intelligenz“, sagt Bob Lord, Chief Digital Officer bei IBM, „und kognitive Entwicklung ist die Zukunft.“

Laut IBM ermöglicht ihnen die Zusammenarbeit mit Lightbend das Erstellen neuen Codes und neuer Tools sowie Dokumentationen, die Entwicklern helfen sollen, Java- und Scala-basierte Apps auf Lightbends Reactive-Plattform zu erstellen. Bei IBM freut man sich unterdessen auf die Integration der wichtigsten Produkte von Lightbend in die IBM Cloud und die Watson Data Platform. Darunter fallen circa 150 Services für kognitive Intelligenz, Datenanalyse, IoT, Security, DevOps und Blockchain, auf die Entwickler über die IBM Cloud zugreifen können.

„IBM und Lightbend haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Durch die aktuelle strategische Beziehung und beidseitige Investition werden Enterprise-Entwickler jedoch die Vorteile von Lightbends Reactive-Plattform genießen und gleichzeitig kognitive Entwicklertools, Ressourcen und Support von IBM in diese integrieren“, schrieb IBM auf dem Unternehmens-Blog .

Weitere Informationen zur aktuellen Kooperation zwischen Lightbend und IBM gibt es auf der Homepage von Lightbend

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Jane Elizabeth
Jane Elizabeth
Jane Elizabeth ist eine Redaktionsassistentin für JAXenter.com
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