Hystrix wird Open Source: Netflix-Library managt Ausfallzeiten in verteilten Anwendungen

Hartmut Schlosser

Netflix dürfte den meisten von Ihnen als Video-Verleih- und Streaming-Dienstleister bekannt sein. Seit kurzem hat das Unternehmen aber auch damit bekommen, Teile ihrer IT-Infrastruktur Open Source zur Verfügung zu stellen. Ab sofort gibt es jetzt einen weiteren Netflix-Quellcode zu begutachten: Hystrix, eine Code-Bibliothek zur Optimierung von verteilten Anwendungen auf Basis der Amazon Web Services (AWS).

Hystrix sei dafür verantwortlich, den Netflix-Content hochgradig verfügbar zu machen, heißt es in der Projektbeschreibung. Mittels eines sogenannten „Circuit Breaker“ Mechanismus und weiteren Funktionalitäten wie Dependency Isolation, Request Collapsing und Request Caching soll Hystrix dabei helfen, die unvermeidbaren Latenzen und Ausfallzeiten von verteilt arbeitenden Cloud-Anwendungen in den Griff zu bekommen.

In a distributed environment, failure of any given service is inevitable. Hystrix is a library designed to control the interactions between these distributed services providing greater latency and fault tolerance. Hystrix does this by isolating points of access between the services, stopping cascading failures across them, and providing fallback options, all of which improve the system’s overall resiliency.

Die Hystrix-Komponente steht – wie auch die anderen Netflix-Bausteine – unter der Apache-2.0-Lizenz und ist auf GitHub zugänglich. Was man genau wie mit der Library vollbringen kann, erklären FAQ und Wiki auf GitHub.

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Hartmut Schlosser
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