How does IT matter?

Wertschöpfung beziffern

An dieser Stelle haben wir schon zwei unserer ursprünglichen drei Punkte abgehakt: Wir verstehen die Strategie des Managements und wissen, wie unsere Projekte als Teil von Programmen die gesteckten Ziele positiv beeinflussen. Der letzte Punkt, die Bezifferung des Projektbeitrags in harten Zahlen in einer Sprache, die auch Nichttechniker verstehen, liegt allerdings noch vor uns. Diese Herausforderung gehen wir durch die Rechnung eines Business Cases an (Kasten: „Was ist ein Business Case?“).

Was ist ein Business Case?

Ein Business Case (BC) fasst alle entscheidungsrelevanten Aspekte eines geplanten Vorhabens zusammen. Das Ziel des BCs ist, die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und strategische Konformität des Gesamtprojekts aufzuzeigen sowie eine abschließende Managemententscheidung über dessen Ausführung zu ermöglichen [4].

Business Case

Abbildung 3 zeigt den möglichen Aufbau eines Business-Case-Dokuments. In der Executive Summary auf den ersten Seiten entscheidet oft schon das Schicksal des beschriebenen Vorhabens. Die Entscheider werden direkt angesprochen und die Kernergebnisse auf maximal zwei Seiten knapp und übersichtlich dargestellt:

  1. Was wird vorgeschlagen?
  2. Welche Kosten und Nutzen entstehen?
  3. Was sind mögliche Risiken?

Abb. 3: Business Case Outline

Der Rest des Dokuments detailliert die in der Summary dargestellten Ergebnisse und liefert die fehlenden Details. Eine perfekte Vorarbeit bei der Erstellung des Business Cases zeigt sich daran, dass diese Seiten von den Entscheidern nur noch überflogen werden müssen. Falls sie den Drang verspüren, selbst den Taschenrechner anzuwerfen, ist bereits in der Summary oder während der Erstellung des Cases etwas gründlich falsch gelaufen.

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