Gradle 1.11 erweitert Native-Support

Claudia Fröhling

Das Build-Werkzeug Gradle ist in Version 1.11 erschienen. Im Mittelpunkt des Release steht der Ausbau des Native-Support, heißt es in den Release Notes. So ist es jetzt beispielweise möglich, Dependency Notations zu verwenden, wenn native Binaries gebaut werden sollen. Pre-Built-Bibliotheken von Drittanbietern können jetzt als Dependency referenziert werden, außerdem lassen sich passende Plattformen, Build-Typen und Varianten für native Komponenten auswählen.

Ein weiteres „incubating Feature“ in Gradle 1.11 stellt die Unterstützung von Obejctive-C und Objective-C++ dar. Außerdem ist es jetzt möglich, Gradle mit Visual Studio zu verbinden, wenn man letzteres als IDE nutzen möchte. Dafür wurde ein neues Visual-Studio-Plugin eingeführt, ähnlich dem bereits seit langem verfügbaren Java-Pendant. Mehr Informationen zu Gradle 1.11 finden sich in den Release Notes.

Gradle ist das Build-System, das die neue Android-Entwicklungsumgebung Android Studio verwendet. Darüber sprachen wir vergangenen September mit Gradle-Gründer Hans Dockter in einem Interview auf der MobileTech Con in Berlin:

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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