Google Web Toolkit 2.7 ist da

Konstanze Löw

Das Google Web Toolkit ist in Version 2.7 erschienen. Schauen wir uns an, was sich in der neuen, nur zehn Monate nach GWT 2.6 erschienenen Version geändert hat.

GWT 2.7 Highlights

Als wichtigstes Feature in GWT 2.7 gilt der sogenannte Super Dev Mode, der jetzt per Default aktiviert ist. In diesem Modus spielt sich alles rund ums Thema Debugging im Browser ab – genutzt wird der Browser-eigene Debugger, externe Plug-ins werden überflüssig. Insbesondere wird es so einfacher, gemischte Java- und JavaScript-Projekte von Fehlern zu bereinigen. Der Super Dev Mode soll nach dem ersten Kompilieren auch schneller sein als in der Vorgänger-Version.

Neu ist, dass der Code automatisch kompiliert wird, wenn eine Seite neu lädt. In Version 2.6 benötigte man hierfür noch Lesezeichen. Außerdem ist in GWT 2.7 der inkrementelle Compiler implementiert: Bei Codeveränderungen wird nicht mehr das ganze Projekt, sondern lediglich die überarbeitete Stelle umgewandelt, was eine deutliche Zeiteinsparung mit sich bringt.

Als weiteres Highlight sind die neuen GSS-Ressourcen zu nennen. Es handelt sich dabei um CSS-Erweiterungen, die bei Google unter dem Titel „Closure Stylesheets“ oder „Google Style Sheets“ (daher der Name GSS) eingeführt wurden. Gegenüber dem Standard CSS sind mit GSS Variablen, Funktionen, Mixins und Konditionalausdrücke möglich.

Für weitere Informationen empfiehlt sich ein Blick in den Vaadin-Blog und in die Release Notes. GWT 2.7 kann kostenlos auf der Projektseite heruntergeladen werden.

Geschrieben von
Konstanze Löw
Konstanze Löw
Konstanze Löw hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft in Jena studiert. Seit November 2014 arbeitet sie als Volontärin bei der S&S Media Group für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter.
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