Google Cloud Dataflow erhält quelloffenes Java SDK

Konstanze Löw

Google verabschiedet sich von der einst selbst entworfenen MapReduce-Technologie. Zur Analyse der riesigen Datenmengen, die die Google-Suche in Echtzeit zu verarbeiten hat, hatte der Konzern bereits im Juni letzten Jahres auf der hauseigenen Entwickler-Konferenz Google I/O den neuen Cloud-basierten Dienst Cloud Dataflow vorgestellt. Jetzt folgt der nächste Schritt: Google stellt ein Java-basiertes SDK für Cloud Dataflow quelloffen zur Verfügung.

Cloud Dataflow gilt als Googles Nachfolger der MapReduce-Implementierung und basiert auf der Java-Bibliothek Flume. Neben der Bearbeitung von Daten und dem Erstellen von Daten-Workflows soll es der Cloud-Service ermöglichen, Daten im Streaming- und Batch-Modus zu analysieren.

Das Java SDK für Cloud Dataflow befindet sich derzeit in der Alpha-Phase und soll Entwicklern beim Einrichten von Services auf Basis von Cloud Dataflow helfen. Das Software Development Kit erlaubt sowohl den Einsatz in anderen Clouds als auch in lokalen Anwendungen. Grundsätzlich ist das Cloud-Dataflow-Programmiermodell offen für andere Sprachen, was Entwicklern eine größere Wahlmöglichkeit bieten soll. Derzeit wird an einer Python-3 Version des Kits gearbeitet.

Weitere Details können in der Bekanntmachung eingesehen werden. Googles Dataflow-SDK für Java steht kostenlos auf GitHub zum Download bereit.

 

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Konstanze Löw
Konstanze Löw
Konstanze Löw hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft in Jena studiert. Seit November 2014 arbeitet sie als Volontärin bei der S&S Media Group für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter.
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