Google Analytics für Android

Konfiguration

Wenn alle Tracking-Punkte implementiert wurden, kann nun alles zusammengeführt werden. Dazu muss man sich zunächst mit einem Google-Account bei Analytics registrieren. Danach kann man ein Konto für jede App erstellen. Hiefür wird ein URL benötigt. Dieser muss nicht existieren und könnte zum Beispiel „www.Appname.de“ lauten. Ist der Vorgang abgeschlossen, erhalten Sie eine Property-ID. Die kann z. B. so aussehen: UA-30657378-1 (Abb. 2).

Abb. 2: Property-ID von Analytics-Konto

Diese muss beim Starten der Session wie in Listing 1 angegeben werden. Ist das abgeschlossen, kann es mit dem ersten Tracken und Analysieren losgehen. Dabei helfen zwei Methoden: tracker.setDebug(true); sorgt dafür, dass alles, was der Tracker macht, in die Log-Ausgabe geschrieben wird, und tracker.setDryRun(true);. Und unter DryRun versteht man, dass die Daten vorerst nicht an den Server gesendet werden, um frei testen zu können, ohne dass die Datenbank in einen inkonsistenten Zustand gerät.

Wie kam der User zu der App?

Um mehr über den Ursprung der Installation einer App herauszufinden, bietet Google Analytics eine sehr hilfreiche Funktion. Mit „Google Play Campaign Tracking“ können Zusatzinformationen bei einer Installation einer App aus dem Play Store gesammelt werden (Abb. 3). Wenn der Benutzer auf die Play-Store-Webseite mit einem erweiterten Link gebracht wurde und daraufhin eine Installation durchführt, werden diese Informationen mit an das Endgerät gesendet. Das SDK kann diese Informationen wiederum abfangen und weiterverarbeiten. Man kann sich z. B. eine Werbekampagne vorstellen, die unterschiedliche Medien verwendet, Print und Web. Jetzt erstellt man für jeden einen eindeutigen QR-Code, der einen URL wie folgt repräsentiert (Listing 3).

Listing 3
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.andlabs.gravitywins&referrer=utm_source%3DPromo2012%26utm_medium%3DPrint%26utm_term%3DAndroid360%26utm_campaign%3DDiscount

Hierbei handelt es sich um einen Link auf den Market mit Information, die darüber Aufschluss geben, wo dieser ursprünglich abgebildet wurde. In diesem Fall handelt es sich um eine Promotion von 2012, die im Android360 Magazin abgedruckt wurde und einen Preisnachlass bewirbt. So kann später nachgemessen werden, welche Art des Marketings die meisten Downloads generiert hat.

Auf der Google-Analytics-Seite für Android gibt es einen Generator sowohl für den QR-Code als auch für den URL. Damit das SDK diese Informationen auch empfangen kann, muss ein BroadcastReceiver im Manifest registriert werden (Listing 4).

Listing 4
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