Frank Müllers Session auf der JAX 2019

Einführung in Go — ein Gopher im Netz

Redaktion JAXenter

Mit dem Einzug der Clouds und Container in die Welt des Internets beziehungsweise der Rechenzentren konnte sich auch eine neue Programmiersprache etablieren, nämlich Go. Was Go besonders macht bzw. wo die Unterschiede zu Java liegen, erläutert Frank Müller in seiner Session auf der JAX 2019.

Ihr Markenzeichen ist ein kleiner blauer Gopher, entworfen von der amerikanischen Künstlerin Renée French. Die 2011 von Google veröffentlichte Sprache mit dem knackigen Namen Go hat speziell im Rahmen von Infrastrukturprojekten rund um skalierbare und verteilte Anwendungen ihre Freunde gefunden.

Doch auf den ersten Blick schaut Go nicht sehr speziell aus. Es ist eine imperative und C ähnliche Sprache, enthält nur ansatzweise Elemente der Objektorientierung und erfreut sich an ihren Funktionstypen, ohne jedoch funktional zu sein. Dafür bringt sie eine flexible Nebenläufigkeit mit. Hinzu kommen noch eine umfangreiche Standardbibliothek sowie praktische und leistungsfähige Tools. Insofern ein rundes Paket, doch wo ist das Besondere?

In seiner Session auf der JAX 2019 führt Frank Müller in die Sprache Go ein und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Java auf. Es geht von den Datentypen über kleine wie große Strukturen bis zu den Tools. Ein Blick auf gängige Idiome zeigt, wie die Sprache ohne zentrale Frameworks in Serversystemen zum Einsatz kommt. Dies wird durch praktische Beispiele aus bekannten Projekten wie Docker und Kubernetes ergänzt.

Frank Müller bewegt sich seit über dreißig Jahren in der Welt der Software. So unterschiedlich wie die Projekte waren auch die eingesetzten Sprachen und abgedeckten Rollen. Ab 1999 kamen Fachartikel, Talks sowie ein Buch über Go hinzu. Diese Sprache ist heute sein Hauptwerkzeug im Umfeld von offenen und geschlossenen Infrastrukturprojekten.
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