Ein Gopher in den Wolken

Go Cloud: Ein Set an portierbaren APIs für die Cloud-Anwendung

Katharina Degenmann

© Shutterstock / blueringmedia (wings), © Reneé French (CC BY 3.0 DE), © SuS Media

Mit dem Projekt Go Cloud zielt Google darauf ab, die Golang zur priorisierten Sprache für die Entwicklung von portierbaren Cloud-Anwendungen zu machen. Nun präsentierte der Suchmaschinenriese ein Set an portierbaren APIs, die einen weiteren Schritt in diese Richtung machen.

Go Cloud besteht aus einer Reihe von generischen und offenen Cloud APIs, die es Entwicklern leichter machen sollen, portierbare und portierbare Cloud-Anwendungen in Go einfacher zu schreiben. Außerdem – wie das so oft bei solchen Projekten der Fall ist – soll Go Cloud als Basis für ein ganzes Ökosystem aus weiteren portierbaren Cloud-Bibliotheken fungieren, die auf besagten generischen APIs aufsetzen. Nun gibt es einen weiteren Schritt im Go-Cloud-Projekt, nämlich ein Set an portierbaren APIs.

Portierbare APIs für den Cloud Service

Wie oben bereits erwähnt, können die neuen Programmierschnittstellen eingesetzt werden, um das Schreiben von Anwendungen für die Cloud mit Go zu vereinfachen. Diese sollen dann mit nur minimalen Anpassungen auf den unterschiedlichen Cloud-Umgebungen verschiedener Anbieter laufen.

Während man normalerweise für jeden Cloud-Anbieter neuen Anwendungscode schreiben muss, ermöglichen es die portierbaren APIs bzw. ihre verschiedenen integrierten Services, den Anwendungscode hingegen nur einmal zu schreiben. Durch den Einsatz der portierbaren APIs kann die damit geschriebene Anwendung  in Verbindung mit unterschiedlichen Cloud-Anbietern verwendet werden – und das ohne großen Konfigurationsaufwand.

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Von Haus aus funktioniert das mit AWS, der Google Cloud Platform, Azure, aber auch lokal zum Testen auf einem einzelnen Computer. Weitere Cloud-Anbieter können durch die Implementierung einer Schnittstelle hinzugefügt werden.

Und das sind die APIs:

  • Blob für die Persistenz von Blob-Daten. Zu den unterstützten Anbietern gehören: AWS S3, Google Cloud Storage (GCS), Azure Storage, das Dateisystem und In-Memory.
  • Pubsub zum Veröffentlichen/Abonnieren von Nachrichten zu einem Thema. Zu den unterstützten Anbietern gehören: Amazon SNS/SQS, Google Pub/Sub, Azure Service Bus, RabbitMQ und In-Memory.
  • Runtimevar, um externe Konfigurationsvariablen zu überwachen. Zu den unterstützten Anbietern gehören der AWS Parameter Store, der Google Runtime Configurator, etcd und das Filesystem.
  • Secrets für die Ver- und Entschlüsselung. Unterstützte Anbieter sind AWS KMS, GCP KMS, Hashicorp Vault und lokale symmetrische Schlüssel.

Zudem hat das Go-Team verschiedene Helferlein für die Verbindung zu Cloud-SQL-Anbietern bereitgestellt, nativ unterstützt werden AWS RDS und Google Cloud SQL. Auch an einem Dokumentenspeicher-API (z.B. MongoDB, DynamoDB, Firestore) wird gearbeitet.

Weitere Informationen zu den neuen APIs gibt es auf dem Blog der Golang.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina ist hauptberuflich hilfsbereite Online- und Print-Redakteurin sowie Bücher- und Filme-Junkie. Nebenbei ist sie Möchtegern-Schriftstellerin, die heimlich hofft, eines Tages ihr Geld als Kaffee-Testerin zu verdienen. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH, davor hat sie Politikwissenschaft und Philosophie studiert.
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