Git-Forking im Enterprise mit Stash 2.4

Judith Lungstraß

Stash ist ein Tool zum Verwalten von Git Repositories, die sich hinter einer Firewall befinden. So eignet sich die Software des Herstellers Atlassian besonders für den Unternehmenseinsatz und zur Verwendung in Teams.

Das neue Release Stash 2.4 bringt die in der Softwareentwicklung schon weit verbreitete Option des Forkings nun auch in den Enterprise-Bereich. Durch Forks können Entwickler auch Code zu Repositories beitragen, für die sie keinen Schreibzugriff haben. Dabei lassen sich Repositories in jedes andere Stash-Projekt forken, für die man Admin-Rechte besitzt.

Ebenfalls neu sind Repository Permissions, welche den Zugang zu den einzelnen Verzeichnissen kontrollieren.

Diese werden vor allem dann nützlich, wenn man eine weitere Neuheit von Stash 2.4 nutzt. Ab sofort ist es nämlich möglich, persönliche Repositories zu erstellen, die in keinerlei Zusammenhang zu anderen Projekten stehen. Dort kann man etwa private Snippets lagern oder auch sein eigenes Projekt starten. Per Default sind diese privaten Verzeichnisse für andere Nutzer nicht sichtbar, mit Hilfe der neuen Repository Permissions lassen sie sich aber gezielt auch für andere öffnen.

Für alle Stash-Nutzer, die von einer früheren Version kommen, empfiehlt sich der Upgrade Guide. Stash-Neulinge sollten das kostenpflichtige Atlassian-Produkt zuerst einmal anhand der kostenlosen Probeversion ausprobieren.

Zum Abschluss noch eine Warnung: In den Release Notes zu Stash 2.4 kündigen die Entwickler an, ab Version 3.0 nur noch Java 7 und höher zu unterstützen. Stash 3.0 soll noch dieses Jahr erscheinen.

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Judith Lungstraß
Judith Lungstraß
Judith Lungstraß ist seit Anfang 2012 im Online-Team bei Software & Support Media. Neben ihrem Studium der Buchwissenschaft in Mainz konnte sie erste journalistische Erfahrungen bei einem Online-Reiseführer und einem Sportverein sammeln. Ihr Fachgebiet ist die Microsoft-Welt, von Windows über .NET bis hin zu Windows Phone.
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