Git 2.0 ist final erschienen

Claudia Fröhling

Git, das populäre Tool zur Versionskontrolle, hat das zweite Major Release eine Woche später als ursprünglich erhofft erreicht. Grund für die Verspätung war ein Regression-Problem im letzten Release Candidate, erklärt Junio Hamano im Announcement.

Neue Semantik

Das neue Release bringt unter anderem eine neue Semantik mit sich, so ändert sich beispielsweise die Art des Push, wenn bei „git push [$there]“ nicht angegeben wurde, was gepusht werden soll. Per Default nutzt Git 2.0 die „einfache“ Semantik.

Im Falle, dass „git add –u“ und „git add –A“ ohne pathspec laufen, handelt es sich ab Git 2.0 um eine Tree-weite Operation, auch wenn es eigentlich in einem Sub-Directory läuft. Außerdem bedeuten „git add <path>“ und „git add –A <path>“ jetzt dasselbe.

Hilfe von JGit

Git 2.0 wird das Bitmap-Index-Feature vom Eclipse-Bruder JGit übernehmen, was vor allem zu einer besseren Performance führen soll. Außerdem haben einige Commands für den Commit, wie pull und rebase, ab sofort die Option „—gpg-sign“. Dabei kann der Entwickler einstellen, dass „git commit“ dem Commit immer eine GPG-Signatur mitgibt.

Eine vollständige Liste aller Änderungen findet sich im Announcement. Der nächste Releasezyklus soll wenn möglich kürzer ausfallen, verspricht Hamano. Wer sich dem Thema Git und Versionskontrolle nähern möchte, sollte einen Blick auf Ben Straubs Artikel „Git ist einfach – wenn man weiß, wie“ hier auf JAXenter werfen.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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