Gemalto kündigt Module mit Java ME 8 für das Internet der Dinge an

Redaktion JAXenter

Gemalto möchte sein Produktportfolio um Module und Geräte erweitern, die Oracle Java ME Embedded 8 unterstützen. Dies gab der Hersteller von Sicherheitschips mit Sitz in Amsterdam gestern auf der CES in Las Vegas bekannt. Die Java ME 8 unterstützenden Lösungen werden auf Basis von Qualcomm-Gobi-Chips entwickelt und sollen das bisherige Angebot an Cinterion-Modulen ergänzen. Mit ihrer Java-Unterstützung und der Software-as-a-Service-Plattform SensorLogic seien die neuen Produkte Wegbereiter für eingebettete Lösungen, vereinfachte Machine-to-Machine-Kommunikation und das Interent der Dinge, heißt es in der Pressemitteilung. Zum Einsatz kommen werden die Module u. a. in medizinischen Geräten, Kraftfahrzeugen, intelligenten Zählern, Schiffscontainern, Haushaltsgeräten und Alarmanlagen.

Spätestens seit der JavaOne im vergangenen Jahr steht fest: Java ME, ursprünglich für den Embedded-Bereich entwickelt, kehrt nach einem Abstecher in den Browser und auf das Desktop zurück zu den Wurzeln. Auch aus diesem Grund bemüht sich Oracle um eine intensivere Zusammenarbeit mit entsprechenden Hardware-Herstellern. So integrierte die Raspberry Pi Foundation das Java 7 JDK in ihr Repository. Die Early-Access-Version von Java ME Embedded 8 ist u.a. für den Raspberry Pi (Modell B) verfügbar.

Mehr über den Einsatz von Java ME im Embedded-Bereich lesen Sie in einem Artikel von Kay Glahn. 

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