Auf geht’s zur Code-Meuterei

Geld verdienen mit Bughunting: Bounty Factory heuert Hacker an

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/Pyncho

Die Bounty Factory ist die erste europäische Plattform, welche Hacker für die Meldung von Bugs honoriert. Nach allen Regeln der Gamification-Kunst verwandeln sich Hacker dazu in „Hunter“ und können Punkte sammeln – und somit ein kleines Taschengeld dazuverdienen.

Über die Bounty-Factory-Plattform können Software-Entwickler und Unternhemen Hacker für das Auffinden von Bugs belohnen. Dazu können sie ein“Bug Bounty Program“ erstellen und haben über die Auswahl „private“ oder „public“ die Möglichkeit, die Zugänglichkeit des Bounty Programs zu regulieren. Hacking ist hier eben erwünscht – also müssen die Hacker, hier auch Hunter genannt, keine rechtlichen Konsequenzen für das Code-Knacken befürchten.

Spielregeln

Ähnlich wie bei bekannten Vulnerability-Reward-Programmen, wie beispielsweise von Google oder die Initiative Bugcrowd, werden hier, je nach Größe des Bugs, Punkte vergeben. Ein validierter Bug bringt demnach beispielsweise sieben Punkte, 15 Punkte können bis zu 500 € wert sein. Nach oben gibt es keine Grenzen. Selbst wenn ein bereits eingereichter Bug gemeldet wird, bekommt der Hacker trotzdem einen (Motivations-)Punkt, eine monetäre Belohnung gibt es aber nicht.

Die kompetitive Crowdsourcing-Initiative wurde von den Entwicklern des YesWeHack-Projekts ins Leben gerufen.

Aufmacherbild: cockroach on a poster with the title „wanted“ von Shutterstock / Urheberrecht: Pyncho

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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