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Frühling im November: Evolution im Spring Day

Claudia Fröhling

Das Spring Framework mit seinen zahlreichen Tools und Komponenten zählt heute zum Standard, wenn es um Java-Enterprise-Entwicklung geht. Der traditionelle Spring Day der W-JAX klärt über die neuesten Entwicklungen im Umfeld von Spring auf, bietet Praxiswissen und gibt Tipps für die Planung und Durchführung von Java-Spring-Projekten.

Gerade diesen Herbst gibt es in Sachen Spring enorm viel zu erzählen und so sind auch die Talks des Spring Days sehr gut besucht. Den Anfang machte heute morgen Eberhard Wolff mit einer Vorstellung versteckter Features, die den Alltag des Entwicklers erleichtern sollen. Nach wenigen Minuten kam auch schon der (heimliche?) Star dieses Spring-Herbstes zur Sprache: Boot.

„Das Spring-Framework ist angetreten, um die Entwicklung von Enterprise-Java-Anwendungen deutlich zu vereinfachen. Spring Boot ist eine neue Etappe auf diesem Weg – und integriert außerdem Groovy und eingebettete Server in dieses Angebot. So bleibt das Spring-Ökosystem auch in Zukunft interessant,“ erklärt Eberhard auch in seinem Artikel hier auf JAXenter.

Spring Boot ist Teil der neuen Plattform Spring IO, die vor kurzem vorgestellt wurde. Ähnlich wie wir es vom Typesafe-Stack kennen, präsentiert sich das Spring-Ökosystem dank Spring IO jetzt noch strukturierter als früher. Das erste finale Release dieser neuen Struktur ist für Anfang 2014 geplant, aber es ist jetzt schon klar, wo die Reise hingehen soll:

Einen Teilbereich der neuen Plattform bildet „Foundation“. Wie der Name schon impliziert, geht es hier um die zugrundeliegenden Spring-Module und ihre enge Verzahnung miteinander. Hier ist es auch das Spring Framework verankert. Auf Foundation setzt dann „Execution“ auf. Hier finden sich die Laufzeitumgebungen wie zum Beispiel Grails.

Ein weiteres Highlight des Spring Days war Jürgen Höllers Talk über Spring 4 mit Java 8. Jürgen konnte erzählen, was uns alle bei dem evolutionären Spring-4-Release erwarten wird und wie Spring von den neuen Java-8-Features profitiert. Evolution deshalb, weil Spring 4 nicht das Rad neu erfinden will, sondern konsequent auf den Prinzipien von Spring 3 aufbaut.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass das Team für das neue Release „aggressiv aufgeräumt“ hat, wie Jürgen erklärte. „Das Framework muss wartbar bleiben“, sagte er uns danach im Interview. Das Video werden wir euch in Kürze hier präsentieren.

In diesen Minuten läuft die letzte Session zum Thema REST-Architekturen mit Spring von Oliver Gierke. Das komplette Programm des Spring Days findet sich auf der Seite der W-JAX. Falls Sie dieses Mal nicht dabei sein konnten – kein Problem: Im Mai wird es natürlich auf der JAX wieder einen ganzen Tag rund um Spring geben!

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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