Frischer Wind bei Node.js: Neuer Projektleiter wirbt für mehr Transparenz

Tom Wießeckel
©Shutterstock/marekuliasz

Nachdem in der jüngsten Vergangenheit eine Feminismus-Debatte für reichlich Wirbel im Node.js-Core-Team gesorgt hat, trat Isaac Schlueter vor zwei Tagen offiziell als Projektleiter zurück und gab seinen Nachfolger bekannt: Timothy Fontaine. Dieser richtet nun seine ersten Worte an die Conmmunity.

In Node.js and the Road Ahead wandte sich Timothy Fontaine das erste Mal in seiner neuen Rolle als Project Lead an die Community.

Natürlich bleibe das Ziel bestehen: Node.js soll schlank bleiben und stabiles Set an APIs bieten, das es Entwicklern ermögliche, all die spannenden Dinge umzusetzen, die ihnen in den Sinn kommen. Fontaine ist es bei all dem Tatendrang jedoch wichtig, die Abwärtskompatibilität zu wahren:

We’re going to keep providing backward compatible APIs, so code you write today will continue to work on future versions of Node.

Der nächste große Schritt sei zunächst die Veröffentlichung von Node v0.12 – und ein guter Teil der Arbeiten daran sei bereits abgeschlossen: In einige Core-Features wie Buffers oder Streams sei eine nicht unerhebliche Performance-Arbeit gesteckt worden, das vm-Modul basiere nun auf contextify, und mit streams3 existiere jetzt ein besserer „keep alive agent“ für HTTP-Verbindungen. Und obwohl einige APIs noch ein wenig Aufmerksamkeit vom Team bräuchten, befinde man sich dennoch auf der Zielgeraden. Danach gebe es weitere spannende Themen, auf die man sich konzentrieren müsse. Neue Releases von V8 beispielsweise.

Yet, Node is larger than the software itself. Node is also the community, the businesses, the ecosystems, and their related events. With that in mind there are things we can work to improve.

Ein Hauptaugenmerk legt Fontaine auf die Zusammenarbeit mit der Community. Er möchte daran arbeiten, die Prozesse transparenter zu gestalten. So soll schnell und kompetent auf Probleme reagiert werden und zeitnah über den Fortschritt bei der Entwicklung neuer Features berichtet werden. „Communication should be bidirectional: we want to continue to receive feedback about how you’re using Node, and what your pain points are“, so Fontaine weiter.

Der neue Project Lead geht also mit vollem Elan an seine neue Aufgabe. Und das kann Node sowie dessen Verbreitung vor allem in großen Projekten nur zugute kommen.

Aufmacherbild: open mind – isolated words in vintage letterpress wood type blocks von Shutterstock / Urheberrecht: marekuliasz

Geschrieben von
Tom Wießeckel
Tom Wießeckel
Thomas Wießeckel war von 2009 bis 2017 Redakteur bei Software & Support Media. Seine Themengebiete umfassen Webtechnologien und -Entwicklung sowie die Bereiche Mobile Development und Open Source. Er arbeitete an regelmäßig erscheinenden Magazinen wie dem PHP Magazin mit und hat das Magazin Mobile Technology ins Leben gerufen. Vor seiner Zeit als Redakteur hat er als freier PHP- und Frontend-Entwickler gearbeitet.
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