Flexible Architekturen: Mit Handwerkskunst zukunftssichere Systeme bauen

Abschluss

Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass das Altern von Softwaresystemen ein unveränderliches Naturgesetz ist. Wir können es besser, wenn wir es wollen. Die notwendigen Entwicklungstechniken (z. B. testgetriebene Entwicklung) sind ebenso bewährt wie die Entwurfsprinzipien (z. B. Dependency-Inversion-Principle). Wir müssen dieses Handwerkszeug nur konsequent anwenden – auch dann, wenn der Druck im Projekt groß ist. Qualität zu opfern, um einen (offensichtlich falschen) Plantermin halten zu können, ist mit unserer Berufsehre nicht vereinbar. Egal, wie sehr Vorgesetzte auch herumbrüllen mögen: „Jeder ist verantwortlich für das, was er tut!“

Stefan Roock ist Senior IT-Berater bei der it-agile GmbH in Hamburg. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung aus agilen Softwareprojekten (Scrum, XP, FDD) als Coach, Trainer, Projektleiter und Entwickler. Er ist Autor der Bücher „Software entwickeln mit eXtreme Programming“ und „Refactorings in großen Softwareprojekten“.
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