Elixir stellt sich vor – eine Sprache für nebenläufiges Programmieren

Hartmut Schlosser
Titel

Elixir

Version

0.13.0

Lizenz

Apache 2.0, EPL

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Eine neue Version der Programmiersprache Elixir ist erschienen. Von Experten wie XML-Erfinder Tim Bray wird Elixir in die Riege der zukunftsträchtigen Technologien eingereiht, mit denen derzeit Fortschritte auf dem Gebiet der nebenläufigen Programmierung erzielt werden. Worum handelt es sich bei Elixir?

Elixir ist eine funktionale Programmiersprache für die Erlang Virtual Machine (BEAM). Die Sprache ist dynamisch und fokussiert auf Erlangs Möglichkeiten, nebenläufige, verteilte und fehlertolerante Anwendungen zu bauen. Zudem erweitert Erlang Elixir um Konzepte der Meta-Programmierung mittels Makros und um Polymorphismus via Protokollen.

Das gerade veröffentlichte Elixir 0.13.0 bringt im Parser eine neue :strict-Option, mit der nur bekannte switches geparst werden können. Neue Makros (Macro.prewalk/2/3 und Macro.postwalk/2/3) sowie zusätzliche Kernel-Module (ModuleGenEvent, GenServer, Supervisor, Agent und Task) wurden integriert. Außerdem sind zahlreiche Bugs behoben und diverse Deprecations ausgesprochen worden. Eine komplette Liste bietet die Ankündigung auf Erlang Central.

Wer sich Elixir etwas genauer anschauen möchte, dem sei als erste Anlaufstelle die Projektseite http://elixir-lang.org/ empfohlen, auf der sich zahlreiche Code-Beispiele finden. Der Quellcode der Apache-2.0-lizensierten Sprache (einige Teile stehen allerdings unter der speziellen Erlang-Lizenz EPL) steht auf GitHub bereit.

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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