e(fx)clipse hat Lizenz-Problem mit Oracle

Hartmut Schlosser

Das e(fx)clipse-Projekt hat offenbar ein Urheberrechtsproblem mit Oracle. Wie e(fx)clipse-Projektleiter Tom Schindl in einem Blogeintrag ausführt, verwendet das JavaFX-CSS Tooling von e(fx)clipse ein Oracle-Dokument, in dem CSS Interface Descriptions enthalten sind. e(fx)clipse generiert auf Basis dieser Informationen ein Metaformat (cssext), sodass Eclipse eine entsprechende, Kontext-sensitive Unterstützung zur Verfügung stellen kann.

Das Problem ist nun aber, dass die Lizenz dieses Oracle-Dokuments es wohl verbietet, jegliche Passagen daraus zu modifizieren, zu verteilen oder anzuzeigen. Das Release 0.9.0 von e(fx)clipse wurde deshalb bis auf Weiteres zurückgehalten. Das Urheberrechtsteam bei Eclipse steht in Verhandlungen mit Oracle.

Schindl selbst schlägt Oracle vor, die Lizenzbedingungen der CSS Interface Description zu ändern, damit das JavaFX-CSS-Tooling „legal“ seine Arbeit verrichten kann. Falls dies nicht geschehe, wäre dies ein großer Rückschritt für e(fx)clipse, kommentiert Schindl.

Nicht betroffen von diesem Problem sind Programmierer, die Anwendungen auf Basis der e(fx)clipse Runtime-Module entwickeln. Lediglich das JavaFX-CSS Tooling steht auf der Kippe – und darüber kann Tom Schindl seinen Unmut nicht ganz zurückhalten und endet seinen Blogeintrag mit „and it sucks!“

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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