Eclipse 3.8 Juno M3

Hartmut Schlosser

Der dritte Meilenstein für Eclipse Juno ist erreicht: Neue Entwickler-Versionen stehen sowohl für Eclipse 3.8 als auch für Eclipse 4.2 bereit.

  • Bemerkenswert ist die Umsetzung einer neuen OSGi-Konsole im Server-Projekt Equinox. Die neue Konsole basiert auf Apache Felix Gogo und erlaubt die Interaktion mit dem OSGi-Framework, beispielsweise die Installation von Bundles auf laufenden Framework-Instanzen.
  • In den Java Development Tools (JDT) wurde der neue Datei-Typ *.class without source eingeführt. Er dient dazu, interne oder externe Editoren mit Klassen-Dateien zu verbinden, bei welchen keine Quelldateien angehängt wurden. Ein mögliches Anwendungsfeld ist das Öffnen einer Klassendatei in einem Decompiler. Im JDT-Compiler selbst wurden neue Optionen eingeführt, um Ressourcen-Löcher aufzuspüren.
  • Neuer Dateityp *.class without source in Eclipse 3.8/4.2 M3

    Warnung vor Ressourcen-Löchern in Eclipse 3.8/4.2 M3
  • Im Platform-Projekt lässt sich in der Debug-Perspektive nun die Toolbar frei platzieren. Im FontDialog wurde ein neues API hinzugefügt, mit dem reduzierte Optionen zur Font-Gestaltung angezeigt werden. Weitere APIs sind bei Combo hinzugekommen. Sie erlauben die Anzeige der Caret-Infomation in einer Combo-Box.
  • Freies Platzieren der Debug-Toolbar in Eclipse 3.8/4.2 M3

Die Release Notes bieten eine Übersicht über alle Neuerungen, die sich sowohl auf Eclipse 3.8 als auch auf den 4.2-Entwicklungszug beziehen. Sieben Meilensteine muss Eclipse Juno durchlaufen, bis im Juni 2012 die nächste Generation von Eclipse freigegeben wird. Der vierte Meilenstein steht am 9. Dezember 2012 an.

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Hartmut Schlosser
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