Die Trends der digitalen Transformation

Digitale Transformation: Strategietrends und die größten Herausforderungen

Katharina Degenmann

© Shutterstock / Sashkin

Ob es 2019 mit der digitalen Transformation in Unternehmen vorangehen wird? Laut dem TIBCO CXO Innovation Survey 2018 wohl schon. Wie die Ergebnisse zeigen, spielen dabei vor allem Cloud-Technologien eine Schlüsselrolle.

TIBCO hat kürzlich die Ergebnisse seiner CXO-Innovationsumfrage 2018 veröffentlicht. Die globale Umfrage unter mehr als 600 Führungskräften gibt einen tiefen Einblick in die Innovationsstrategien von Unternehmen und die dabei auftretenden Probleme.

Digitale Transformation und Innovation

Ein erstes interessantes Ergebnis der Studie zeigt die Korrelation zwischen der digitalen Transformation und der Innovation. Laut dem Survey gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Fortschritt der digitalen Transformation eines Unternehmens und dessen Innovationsfähigkeit sowie dessen Möglichkeit, disruptiv auf die jeweilige Branche einzuwirken.

Außerdem spielen Geschäftsleitung (19,76 Prozent) und IT-Management (17,43 Prozent) eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Innovationsprojekten. Laut den Teilnehmern der Studie sind sie die wichtigsten Kräfte in Sachen Innovationen. Und auch die Finanzabteilung (9,32 Prozent), das Kompetenzzentrum (8,71 Prozent) und Operations (7,4 Prozent) entscheiden über das Vorankommen der Innovation. Daneben sind auch die verschiedenen Innovationsstrategien entscheidend. Die Mehrheit (40,75 Prozent) setzt auf die „Identifizierung und den Einsatz innovativer Technologien“. Aber auch die „Schaffung und [das] Unterstützen einer innovativen Kultur“ wird als wichtiger Strategiepunkt angesehen (29,81 Prozent).

Trotz der Absicht, innovative Strategien zu implementieren und die digitale Transformation voranzutreiben, sehen sich viele Unternehmen mit einigen Hindernissen konfrontiert. Zu den größten Herausforderungen zählen hierbei begrenzte Zeit, Ressourcen und Budget, hohe Sicherheitsanforderungen, fehlende Skills und sogar allgemein die fehlende Akzeptanz.

Die Technologien

Die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens hängt auch davon ab, welche Technologien zum Einsatz kommen. Dabei macht es einen Unterschied, ob man bereits Experte oder Anfänger in Sachen digitaler Transformation ist. Experten setzen nämlich zu allererst auf KI- und ML-Technologien (46,2 Prozent). Nicht viel seltener wird das Internet of Things (43,1 Prozent) genutzt, um die digitale Transformation herbeizuführen. Die Blockchain (41 Prozent) und Technologien aus der Open-Source-Welt (28,2 Prozent) werden hingegen nicht ganz so häufig verwendet.

Bei den Neulingen im Bereich der digitalen Transformation zeichnet sich ein leicht anderes Bild ab. Open-Source-Technologien (27,2 Prozent) sind in ihrem Fall die angesagtesten Assets, gefolgt von IoT-Technologien (18,1 Prozent). Schlusslichter sind hier der Einsatz der Blockchain (17,8) Prozent) sowie Technologien rund um Künstliche Intelligenz und Machine Learning (14,2 Prozent).

Innovation in der Praxis

Wie bereits erwähnt, spielt der Fortschritt eines Unternehmens in Sachen digitale Transformation eine entscheidende Rolle, wenn es um die Innovationsfähigkeit geht. In die verschiedenen Innovationsstrategien werden daher auch unterschiedlichste Ansätze und Werkzeuge eingebunden. Sechzig Prozent der Befragten integrieren Cloud-Technologien und nutzen Geschäftsanalytik (Business Intelligence – BI) in ihren Strategien, wobei sie entsprechende Anwendungen und Daten verwenden.

Um die Innovationsprojekte zu verstehen, befasste sich die Umfrage auch damit, wie die Befragten Technologien nutzen bzw. bei welchen spezifischen Anwendungsfällen sie zum Einsatz kommen. Wie im Survey zu lesen ist, steckt in jedem ausgewählten Use Case BI/Analytik sowie Cloud-, Daten- und Anwendungsintegration.

Alle weiteren Informationen stehen zum Nachlesen im TIBCO CXO Innovation Survey 2018 bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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