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Dice Tech Salary Report 2019: Golang sorgt für mehr Gehalt auf dem Lohnzettel

Katharina Degenmann

Manchmal können Entwickler zaubern – doch wie gut werden sie eigentlich dafür bezahlt? Das untersuchte der Dice Tech Salary Report 2019 und zeigt unter anderem, welche Fähigkeiten das Gehalt in die Höhe treiben können.

Auch in diesem Jahr wurde der Dice Tech Salary Report veröffentlicht und zeigt spannende Einblicke in die Gehaltswelt der Entwickler. Neben der Frage, welche Programmierfähigkeit am höchsten bezahlt wird, wirft der Report einen Blick auf die Arbeitszufriedenheit der IT-Experten. Allerdings stammen alle Antworten von Entwicklern, die in den USA tätig sind – die Ergebnisse sind daher für Europa bzw. Deutschland nicht wirklich repräsentativ.

Die Gehaltsfrage

Bei der Frage, was die bestbezahlteste Fähigkeit in der Entwicklerbranche ist, macht die Kenntnis Golang das Rennen. Wer die Programmiersprache Go beherrscht darf sich über einen saftigen Gehaltscheck freuen. Platz zwei und drei gehen an Kafka und Amazon DynamoDB. Das Schlusslicht der Top 10 der „bestbezahltesten“ Fachkenntnisse bildet HANA.

 

Insgesamt verzeichneten die Zahlen der Gehälter im Jahr 2018 keinen signifikanten Anstieg gegenüber 2017. Kein Wunder also, dass 70 Prozent der Befragten zwar die gleiche Position in einem anderen Unternehmen übernehmen würden, allerdings nur für 15 Prozent mehr Gehalt.

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Doch ebenso wichtig wie das Gehalt ist die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Zwar gaben 17 Prozent der Teilnehmer an, dass eine Gehaltserhöhung ein Hauptmotivator sei, doch auch ein flexibler Arbeitsplatz und eine flexible Arbeitszeit tragen zur Zufriedenheit der Entwickler bei. Daneben sind vor allem die folgenden Faktoren für die IT-Experten entscheidend:

Apropos Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Auch der Frage, welche Gründe dazu beitragen, dass Entwickler ein Burn-out erleiden, ging die Studie nach. Als erster Grund für ein Burn-out wurde „mangelnde Wertschätzung/Anerkennung“ genannt (36 Prozent). Ein Prozent weniger, also 35 Prozent der Befragten, nannten die „Workload“, also die Menge an Arbeit, als einen Faktor für Burn-out. Anschließend folgten „Unterforderung/Monotonie“ (28 Prozent), „Work-Life-Balance“ (26 Prozent) und „Reibereien mit dem Chef“ (18 Prozent).

Alle weiteren Ergebnisse und Informationen des Dice Tech Salary Report 2019 stehen zum Nachlesen bereit.

 

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Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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