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DEX: JavaFX Tool zur Datenvisualisierung

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/McIek

Mit der Applikation DEX können Entwickler große Datenmengen extrahieren, transformieren und vor allem visualisieren. Auch bei der Arbeit mit R greift Ihnen das in Java und JavaFX geschriebene Tool unter die Arme.

Auf dem Weg von Rohdaten hin zu schicken Visualisierungen hält DEX verschiedene Funktionen bereit. Los geht es mit der Datenextraktion: Aus mehreren Quellen – beispielsweise CSVs, Datenbanken und Co. oder auch Prozesse und Skripte – können Daten extrahiert werden. Die Daten können im Anschluss mithilfe von Groovy oder Jython transformiert und abgespeichert werden. Schließlich kommt es wohl zu der schönsten Funktion von DEX: der Visualisierung.

DEX bietet mehr als 40 Visualisierungs-Tools. Die Visualisierungen lassen sich später beispielsweise als interaktive HTML-5-Dateien abspeichern. Wer noch mehr aus seinen Daten holen möchte, der kann außerdem mit einer Integration seiner R-Komponenten komplexere statistische Analysen durchführen. Die Ergebnisse lassen sich sehen:

Time Lapse

Time Laps, Quelle: http://dexvis.com/doku.php

So können mit Time Lapse oder Motion Charts Datenkorrelationen über eine gewisse Zeitspanne visualisiert werden.

Mit Groovy Templates können die Daten beispielsweise in beliebige Formate transformiert werden. Die DEX-Entwickler zeigen dazu die Transformation zu HTML-Tabellen, in denen gehighlightet werden kann und in denen es eine Suchfunktion gibt.

3D Views, Quelle: http://dexvis.com/doku.php

3D Views, Quelle: http://dexvis.com/doku.php

 

 

Aber auch 3D Views sind möglich. Mit Pre3D und Canvas3D können graphische Funktionen dreidimensional dargestellt werden.

Für die Verwendung von DEX ist mindestens Java 8 erforderlich. Die aktuelle Version des Datenvisualisierungs-Tools steht hier zum Download bereit. Das vollständige Repertoire von DEX könenn Sie der GitHub Page und der Projektseite entnehmen.

Aufmacherbild: Motion blur effect von Shutterstock / Urheberrecht: McIek

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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