DevOps-Tools: Puppet-lint 1.0 veröffentlicht

Redaktion JAXenter

Puppet-lint, ein Werkzeug, das prüft, ob Puppet-Code den Stilrichtlinien des DevOps-Tools Puppet gerecht wird, erreichte vor zehn Tagen Version 1.0, wie der Entwickler Tim Sharpe in seinem Blog mitteilt. Mittlerweile steht auch ein erstes Bugfix-Release, 1.0.1., bereit.

Plug-ins

In der ersten Major-Version wurde ein Plug-in-System implementiert, so dass nach Bedarf neue Korrekturfunktionen hinzugefügt werden können. Eine Liste an Community-Plug-ins, die als Ruby Gems zur Verfügung gestellt werden, befindet sich auf der Webpräsenz des Projekts.

Fehlerkorrektur

Zudem können in der neuen Version zahlreiche häufig begangene Fehler mit –fix behoben werden. Zusätzlich bietet Puppet-lint jetzt einen –only-checks-Parameter, mit dem sich eine Liste an Prüfvorgängen, durch Kommata getrennt, ausführen lässt.

Control Comments

Des Weiteren können beliebige Tests nun mit Quellcode-Kommentarbefehlen, den Control Comments, deaktiviert werden. So sorgen lint:ignore:<check name> und lint:endignore dafür, dass Codeteile von den Tests ausgenommen werden.

Neue Checks

Hinzugekommen sind außerdem zwei neue Prüffunktionen oder Checks: puppet_url_without_modules testet jetzt, ob Puppet-URLs ohne verwendet werden, deren Pfad nicht mit modules/ beginnt, unquoted_node_name auf Node-Namen, die nicht angegeben wurden. class_parameter_defaults wurde indes entfernt.

Neuen Nutzern des Tools wird ans Herz gelegt, sich das Puppet-lint-Tutorial zu Gemüte zu führen. 

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