Continuous 2.0 testet Android Apps auf Herz und Nieren

Astrid Spier

Android-Entwickler müssen viele zeitraubende Testläufe überstehen, bis ihre App auf den Markt kommt. Und dennoch schaffen es manche Bugs in die Releases, was bei Android-Smartphones und -Tablets nicht zuletzt der Fragmentierung des Betriebssystems und der Vielzahl an Modellen geschuldet ist. Das Brandenburger Startup TestObject bietet nun mit Continuous 2.0 eine Cloud-basierte Software, die automatisierte Tests für Android- und Web-Apps bietet und Entwicklern so die Arbeit erheblich erleichtern soll.

Um die Funktionsfähigkeit der App zu testen, simuliert die Software verschiedene Modelle und Software-Versionen und erstellt schließlich ein Testskript. Für den Testvorgang muss der Nutzer lediglich eine App hochladen. Besonders für Unternehmen dürfte Continous 2.0 lohnenswert sein, da durch die Automatisierung der Testläufe Kosten für zeitaufwendige manuelle Tests auf verschiedenen Smartphones eingespart werden können. Nach eigenen Angaben der Startup-Gründer belaufen sich die erzielbaren Einsparungen auf bis zu 90 Prozent.

Aufgrund der geringen Kosten für die einzelnen Testläufe ist es daher auch möglich, Anwendungen dauerhaft und kontinuierlich zu überprüfen, wodurch Bugs und Probleme schon während der Entwicklung entdeckt werden und die Entwicklungsprozesse somit schneller und effektiver gestaltet werden können. Außerdem kann TestObject auch mit anderen Continuous-Integration-Servern wie Bamboo, Jenkins, Hudson oder Teamcity integriert werden.

Erhältlich ist Continuous in verschiedenen Preisklassen. Die kostenlose Version kann mit einer aktiven App angewandt werden und erlaubt einen zeitgleichen Testlauf. Wer mehr aktive Apps besitzt oder mehrere Tests gleichzeitig ausführen möchte, hat die Wahl zwischen drei kostenpflichtigen Versionen für eine monatliche Gebühr von 49 Euro, 199 Euro oder 499 Euro. Letztere richtet sich an Nutzer, die drei aktive Apps besitzen und bietet einen gleichzeitigen Testlauf von zehn Apps und einen Telefon-Support. Wie auch in der kostengünstigeren Version für 199 Euro im Monat werden hier alle Emulatoren unterstützt. Wer mehr als drei aktive Apps besitzt, sollte sich an TestObject wenden, um individuelle Konditionen zu vereinbaren. Derzeit bietet das Startup alle Versionen auch als kostenlose Testversionen an.

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Astrid Spier
Astrid Spier
Astrid Spier arbeitet seit Juli 2012 als Redaktionsassistentin bei S&S Media. Im Mai 2011 hat sie ihren Master in Germanistik in den Vereinigten Staaten erhalten. Durch die enge Verbindung von Journalismus und Germanistik hat sie in den USA journalistische Erfahrungen sammeln können und Artikel zur interkulturellen Verständigung für den Blog der Universität geschrieben. Im März 2013 hat sie ihr Staatsexamen mit den Fächern Englisch und Deutsch in Mainz abgeschlossen.
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