Consumerization der IT: So nutzen Sie das private Smartphone bei der Arbeit

Hartmut Schlosser

Dass die sogenannte Consumerization der IT kein leeres Schlagwort ist, sondern auch hierzulande den Alltag der Entwickler verändert hat, zeigt unser jüngstes Quickvote. 24% gaben an, private mobile Devices häufig auch geschäftlich einzusetzen – entweder bei der Arbeit oder zu Hause bzw. im Urlaub. 33% tun dies „gelegentlich“. Immerhin gaben aber auch 44 Prozent an, das private Smartphone/Tablet so gut wie nie für geschäftliche Zwecke zu nutzen.

Hier das Ergebnis im Überblick.

Nutzen Sie Ihr privates Smartphone/Tablet auch für die Arbeit?

  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet auf der Arbeit häufig für geschäftliche Zwecke. (13%)
  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet auf der Arbeit gelegentlich für geschäftliche Zwecke. (16%)
  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet zu Hause – nach Feierabend, am Wochenende, im Urlaub, etc. – häufig für geschäftliche Zwecke. (2%)
  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet zu Hause – nach Feierabend, am Wochenende, im Urlaub, etc. – gelegentlich für geschäftliche Zwecke. (6%)
  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause häufig für geschäftliche Zwecke. (9%)
  • Ich nutze mein privates Smartphone/Tablet sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause gelegentlich für geschäftliche Zwecke. (11%)
  • Mein privates Smartphone/Tablet nutze ich so gut wie nie für geschäftliche Zwecke. (44%)
  • Teilnehmer: 120

Zahlreiche Umfragen bestätigen den globalen Trend, Consumer Devices zunehmend auch im Beruf einzusetzen. Die Studie „Dispelling Six Myths of Consumerization of IT“ von Avanade berichtet sogar von 88 Prozent aller befragten Unternehmen, die angeben, dass ihre Mitarbeiter private Geräte an den Arbeitsplatz mitbringen. Genutzt werden sie dort nicht nur, um E-Mails abzurufen. Stattdessen wurde herausgefunden, dass Mitarbeiter private Geräte zu 45 Prozent zum Customer Relationship Management, zu 44 Prozent für Applikationen zur Zeit- und Aufwandmessung und zu 38 Prozent für Enterprise Ressource Planning verwenden.

Manch Unternehmen lässt gar eigene Business-Anwendungen speziell für Smartphones und Tablets entwickeln. Interessanterweise könnte dies sogar für steigenden IT-Gehälter verantwortlich sein. So sieht es jedenfalls Meridith Levinson auf dem CIO Blog: Die Consumerization habe zur Folge, dass Kenntnisse von Android, Ruby on Rails und der Facebook-Entwicklung in der IT-Branche gefragter denn je seien.

The need to develop new applications and to adapt existing programs so that customers, staff and business partners can access them on Android and iOS devices is driving demand for IT professionals with a range of skills and across a broad swathe of IT functions, from development to security. As companies struggle to find these IT professionals, salaries are going up.

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Hartmut Schlosser
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