Kubernetes mit Cloud Foundry

Eirini 1.0: Cloud-Foundry-Projekt ist reif für die Produktion

Katharina Degenmann

© Shutterstock/ Ruth Black

Die Cloud Foundry Foundation hat die erste stabile, produktionsreife Version von Eirini vorgestellt. Eirini ist eine Open-Source-Technologie, die es Unternehmen ermöglicht, Kubernetes mit Cloud Foundry zu nutzen. Wir haben uns Eirini 1.0 einmal genauer angesehen.

Eirini, von IBM vorgeschlagen und durch die Mitarbeit von IBM, SUSE und SAP vorangetrieben, soll dafür sorgen, dass Betreiber und Produktanbieter Kubernetes als Container Scheduler für die Cloud Foundry Application Runtime nutzen können. Es soll durch Eirini sichergestellt werden, dass alle Nutzer der Cloud Foundry Application Runtime unter dem immer gleichen Bedingungen entwickeln können, unabhängig davon, welcher Scheduler verwendet wird.

Außerdem ermöglicht Projekt Eirini den Softwareentwickler mit einem einfachen cf push, eine App in die Produktion zu überführen – also auf Kubernetes zu deployen. Hierfür wird einmalig der Staging Task als Pod innerhalb von Kubernetes ausgeführt und die Droplets werden auf die gleiche Weise erstellt und hochgeladen. Schließlich wird die gestaffelte Anwendung als Docker Image heruntergeladen und in Kubernetes bereitgestellt.

Eirini 1.0: Das sind die neuen Features

2018 stellte die Cloud Foundry Eirini als Inkubator-Projekt in der PMC Application Runtime vor. Nun ist das Mile Stone Release des Cloud-Foundry-Projekts erschienen. Eirini gilt damit als stabil und reif für die Produktion. Laut des Releases gibt es einige neue optionale Funktionen wie den Task-Support und Unterstützung für Container-to-Container-Networking. Allerdings sind die neuen Features vorerst nur im Diego-Backend verfügbar.

Alle weiteren Informationen zu Eirini 1.0 stehen in den Release Notes zum Nachlesen bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina ist hauptberuflich hilfsbereite Online- und Print-Redakteurin sowie Bücher- und Filme-Junkie. Nebenbei ist sie Möchtegern-Schriftstellerin, die heimlich hofft, eines Tages ihr Geld als Kaffee-Testerin zu verdienen. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH, davor hat sie Politikwissenschaft und Philosophie studiert.
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