Cloud Foundry 1.0 deprecated: V2 startet als Bezahlservice

Hartmut Schlosser

Die Platform-as-a-Service von VMware Cloud Foundry hat einen Generationswechsel eingeleutet. Wie VMware in einer Mail an die Anwender mitteilt, wird Cloud Foundry V2 als Bezahlservice mit einer neuen Architektur und einem neuen Feature-Set an den Start gehen. Die Rede ist von einer neuen Web-Konsole, Funktionen für die Team-basierte Entwicklung und Build-Packs für Kunden-spezifische Sprachen und Runtime-Umgebungen. Außerdem sollen Custom Domains sowie ein Services Marketplace enthalten sein.

Die bisherige V1-Entwicklungslinie gilt damit als veraltet (deprecated) und wird nicht mehr weitergeführt. Am 30 Juni soll der Service ganz eingestellt werden. Existierende User sind angehalten, ihre Systeme auf Cloud Foundry V2 zu mirgrieren, denn der Schnitt wird ein endgültiger sein: Nicht migrierte Anwendungen sollen gar gelöscht werden. Im FAQ heißt es dazu:

No, we will not be automatically migrating any user applications from CloudFoundry.com v1 to CloudFoundry.com v2. It is up to you to migrate your application. Please migrate your apps and data prior to June 30th as they will be deleted and will not be recoverable after June 30th.

Zur Preisgestaltung des neuen Cloud Foundry Services wurde bisher noch nichts bekannt gegeben. Klar ist, dass die Cloud Foundry Codebasis weiterhin Open Source verfügbar sein wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit können Sie sich im FAQ etwas genauer mit den neuen Features bekannt machen.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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