CDI-Referenzimplementierung: Weld 2.2.5 mit Neuerungen im Servlet-Modul

Redaktion JAXenter

Eine Aktualisierung der CDI-Referenzimplementierung Weld ist verfügbar. Bei Version 2.2.5 handelt es sich hauptsächlich um ein Bugfix-Release: 23 Probleme wurde insgesamt behoben. 

Neue Features sind im Servlet-Modul anzutreffen. Dieses unterstützt nun alle drei Bean Discovery Modes (all, annotated, none). Ferner können Bean-Archive jetzt isoliert werden. Schließlich kommt nun das Tool Jandex zum Einsatz, das Java-Annotationen in einem Verzeichnis oder einem JAR auffindet und als Metadaten in einer Index-Datei speichert.

Die Dokumentation wurde zu AsciiDoc migriert. Downloads stehen auf der Website bereit.

In den kommenden Monaten soll an der nächsten Hauptversion gearbeitet werden. Eine erste Alpha-Version von Weld 3.0, der Referenzimplementierung von CDI 2.0, soll Anfang Oktober erscheinen.

Die Spezifikation für Contexts and Dependency Injection (Java Specification Request/JSR-299) wurde im Dezember 2009 abgeschlossen, woraufhin Weld und weitere Referenzimplementierungen erschienen.

Weld ist mittlerweile Bestandteil vieler Java-EE-Anwendungsserver, darunter WildFly, JBoss EAP, GlassFish oder Oracle WebLogic. Es kann auch mit Servlet-Containern wie Tomcat oder Jetty oder in einer Java-SE-Umgebung verwendet werden und steht unter der Apache-2.0-Lizenz.

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