Big Data als Herausforderung der Zukunft

Kai Ali Gürkan

Der Begriff „Big Data“ ist zur Zeit in aller Munde, durch immer größer werdende Datenmengen wird er bereits in ein paar Jahren vollkommen alltäglich sein. Laut Prognosen könnte dadurch im IT-Sektor ein Fachkräftemangel entstehen.

Wie üblich, hat das Marktforschungsinstituts Gartner bei dem jährlich stattfindenden Symposium/ITxpo einige Prognosen vorgestellt. Demnach werden die globalen Ausgaben der IT-Branche bei 3,7 Billionen Dollar liegen und damit um 3,8 Prozent ansteigen. Wesentlich stärkeres Wachstum wird gemäß den Berechnungen der Big-Data-Markt verzeichnen: Die Umsätze für 2012 sollen um 21,4 Prozent auf 34 Milliarden Dollar ansteigen. Der größte Teil der Ausgaben soll in Zukunft in „traditionelle Lösungen“ fließen, um der Herausforderung rasant ansteigender und immer vielfältigeren Datenmengen entgegenzuwirken.

Trotz des allgemeinen Hypes stellt Big Data laut Gartners Research Vice President Mark Beyer keinen eigenständigen Markt dar, sondern eine den Markt beeinflussende Kraft, die in Produkten, Praktiken und Lösungsansätzen ihren Ausdruck findet. Im Jahr 2020 würde Big-Data-Funktionalität routinemäßig zum Angebot verkaufender IT-Unternehmern gehören.

Gartners Analysten warnen jedoch auch davor, dass diese Entwicklung mit einem Fachkräfte-Engpass einhergehen wird: Bis 2015 sollen im IT-Sektor 1,9 Millionen Stellen allein in den USA geschaffen werden, jedoch könnten von diesen Big Data Jobs nur ein knappes Drittel gefüllt werden, da nicht ausreichend Daten-Experten verfügbar seien. Die Ausbildung entsprechender Fachkräfte könnten sich allerdings nur wohlhabende Unternehmen wirklich leisten.

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Kai Ali Gürkan
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