Markus Tiede

Markus Tiede
Markus Tiede arbeitet ebenfalls als Softwareentwickler und Testberater bei der BREDEX GmbH mit den Schwerpunkten auf Eclipse-RCP-Entwicklung und Design von automatisierten Regressionstests. Markus ist darüber hinaus Eclipse Committer im UI-Testautomatisierungsprojekt Jubula, Package Maintainer für „Eclipse for Testers“ und hat einen Abschluss als Diplom-Informatiker von der FH Braunschweig-Wolfenbüttel.
Beiträge dieses Autors

Jubula goes JUnit

Seit nunmehr zehn Jahren verfolgen wir im Jubula-Team das Ziel, Testautomatisierung für grafische Benutzeroberflächen zu ermöglichen, ohne dabei zwingend notwendig über tiefgehende Programmierkenntnisse im zugrunde liegenden UI-Toolkit oder im internen Aufbau der AUT (Application under Test) zu verfügen. Und auch auf unserem Weg zu Mars haben wir trotz der Einführung eines Java-API für Entwickler stets darauf geachtet, dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Jubula goes JavaFX

Pünktlich mit Java 8 hat Oracle im Frühjahr dieses Jahres eine grundlegend überarbeitete Version der Benutzeroberflächentechnologie JavaFX veröffentlicht. Dieses auf multimediale Inhalte und Effekte optimierte UI-Toolkit gilt bereits seit einiger Zeit als Nachfolger von Swing und erlaubt es, mit Leichtigkeit moderne, reaktive und ansprechende Benutzeroberflächen zu gestalten. Für uns, das Jubula-Team, bedeutete das: neues Jahr – neues Toolkit! Standen für uns im letzten Jahr mobile Plattformen wie iOS im Fokus, so war es im „Luna“-Jahr die einfache und zuverlässige Anbindung zur Fernsteuerung und Testautomatisierung von JavaFX-Oberflächen. Wir geben einen detaillierten technischen Einblick in die notwendigen Grundlagen zur Anbindung von JavaFX-Applikationen in Jubula und zeigen die notwendigen Schritte des Testtechnologie-und Know-how-Transfers von bekannten Jubula-Toolkits wie Swing und SWT zu JavaFX.

Automatisierte Tests im mobilen Umfeld – der Umstieg aus der Desktopwelt

Vergleicht man die Mobilität unserer heutigen Welt mit der Situation von vor zehn Jahren, sind wir jetzt bereits relativ mobil. Aber der Trend zur „Mobilisierung“ wird weiter anhalten. Im privaten Bereich ist der mobile Zugang zu Daten und Diensten schon eine Selbstverständlichkeit. Im Arbeitsumfeld ist dieser Umstand noch nicht überall gegeben – aber gerade dort kann der direkte Zugang zu aktuellen Daten und Diensten positive Auswirkungen auf die Effizienz eines Unternehmens haben. Auch größere Firmen interessieren sich daher immer mehr für mobile Versionen ihrer Enterprise-Anwendungen. Dabei handelt es sich um einen Umstieg aus der bekannten Desktopumgebung in die mobile Welt. Für den Kunden sowie für den Dienstleister ist also ein gewisses Umdenken erforderlich – insbesondere beim Thema Testen. Welche Konzepte der Desktopapplikationen bleiben bestehen und werden durch neue ersetzt? Welche Besonderheiten muss man beachten, wenn man mobile Anwendungen automatisiert testet? Und welche Techniken und Technologien stehen zur Verfügung, um in diesem Bereich erfolgreich Qualitätssicherung zu betreiben?