Gerrit Beine

Gerrit Beine
Gerrit Beine ist Managing Consultant bei der adesso AG mit den Schwerpunkten Agilität und Softwarearchitektur. Er ist regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen zu treffen und beschäftigt sich gerne mit außergewöhnlichen Fragestellungen zur Softwareentwicklung.
Beiträge dieses Autors

Die Product Owner Toolbox

Das erste der zwölf Prinzipien hinter dem agilen Manifest lautet: „Unsere höchste Priorität ist es, den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufriedenzustellen“. Während viele Teams Best Practices durch die frühe und kontinuierliche Auslieferung kennen und auch anwenden, ist die Bestimmung, was wertvolle Software ist, oft nicht so trivial.

Agile im Tienschan

Auch wenn verteilte Teams in der agilen Community als Anti-Pattern betrachtet werden, gehören sie doch in vielen Unternehmen zum Projektalltag. Der Autor liefert in diesem Artikel einige Ideen zum Aufbau solcher Teams, die aus seiner persönlichen Erfahrung heraus entstanden sind.

Technische Schulden in der Softwareentwicklung: weniger ist mehr

Die spektakuläre Pleite von Lehman Brothers ist nun sieben Jahre her. An der Frage, ob die Finanzwelt aus diesem Ereignis etwas gelernt hat, scheiden sich die Geister. Eine andere Frage, die mindestens ebenso spannend ist, wurde aber bislang gar nicht gestellt: Was hat die Softwareentwicklung aus der Pleite von Lehman Brothers gelernt? Eine Frage von zugegebenermaßen nicht geringer Größe, deren Antwort notwendigerweise umfangreich ausfallen muss. Als Informatiker möchte ich mich der Antwort mit einer weit verbreiteten Methode aus der Softwareentwicklung nähern: divide and conquer.

Das falsche Geschäftsmodell: Warum sich Unternehmen mit Agilität schwer tun

Aus der Perspektive von Agilität haben Unternehmen, die individuelle Software als Projekte realisieren, seit Jahren das falsche Geschäftsmodell. Das Kuriose dabei ist, dass dieses Geschäftsmodell als völlig normal empfunden und so gut wie nie hinterfragt wird. Dieses fehlende Hinterfragen ist ein wesentlicher Grund, warum es oft so schwer ist, in diesen Unternehmen Agilität einzuführen.

Beyond Agile: Antifragilität in der Softwareentwicklung

In Softwareprojekten kommt es immer wieder zu Ereignissen, die nicht vorhersehbar sind. Manchmal sind deren Auswirkungen so drastisch, dass sie dem Typ Ereignis entsprechen, das seit Nassim Nicholas Taleb als Schwarzer Schwan bezeichnet wird (siehe: Taleb, Nassim N.: „Der Schwarze Schwan“). Um solche Schwarzen Schwäne als Grundlage von Verbesserung zu nutzen, muss ein System eine besondere Eigenschaft haben: Es muss antifragil sein (siehe: Taleb, Nassim N.: „Antifragilität“). Erste Ideen, wie die Bereiche Softwarearchitektur und Projektmanagement von Antifragilität profitieren können, will dieser Artikel zeigen.