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Java Magazin 8.15

Umfang: 116

Erhältlich ab: 01.07.15

Autoren: Daniel Brenner, David Broßeit, Milad Jason Daivandy, Dirk Dorsch, Frank Eichfelder, Arno Haase, Holger Herrmann, Peter Hruschka, Christoph Huber, Lutz M. Keppeler, Klaus Kreft, Angelika Langer, Dr. Carola Lilienthal, Arne Limburg, Lars Pfannenschmidt, Frank Pientka, Peter Roßbach, Lars Röwekamp, Markward Schubert, Dr. Gernot Starke, Daniel Takai, Karsten Voigt, Wolfgang Weigend, Wolfgang Werner, Frank Wisniewski, Henning Ziburski, Stefan Zilch

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Highlights der Ausgabe

Container Orchestration – Docker-Infrastruktur mit Leichtigkeit erzeugen, verteilen und steuern

Java 8: Parallele Streams – Effective Java – Teil 12

Kafka 101 – Massive Datenströme mit Apache Kafka

Gegen die dunkle Macht – Verbessern – aber richtig!

Magazin

Bücher
{IT-Lyrik}

Das nächste Liferay
Ausblick auf Liferay Portal 7
Frank Pientka

JDK 7 End of Public Updates (EoPU)
Wie die Wartung älterer JDK-Versionen mit dem Java-SE-Support weitergeht
Wolfgang Weigend

Java Core

Java 8: Parallele Streams
Effective Java – Teil 12
Klaus Kreft und Angelika Langer

Kolumne: Java-Trickkiste
Microbenchmarking
Arno Haase

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
Servlet 4.0 mit HTTP/2
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Neues vom Personalausweis
nPA auslesen leicht gemacht mit Java und JAX-WS
Frank Eichfelder

Kafka 101
Massive Datenströme mit Apache Kafka
Lars Pfannenschmidt und Frank Wisniewski

Titelthema

Container Orchestration
Docker-Infrastruktur mit Leichtigkeit erzeugen, verteilen und steuern
Peter Roßbach

Infrastruktur neu gedacht
Mit Docker und Spring Cloud Netflix eine elegante und effiziente Microservices-Architektur realisieren
Henning Ziburski

Architektur

Gegen die dunkle Macht
Verbessern – aber richtig!
Dr. Gernot Starke, Dr. Carola Lilienthal und Peter Hruschka

Agile

Kontinuierliche Inspektion
Interne Softwarequalität objektiv messen und steuern
Milad Jason Daivandy

Web

Polymorphes Web-UI mit Web Components
Abstraktionen in HTML
Dirk Dorsch

Debuggen im Browser
GWT 2.7 bringt mit dem Super Development Mode neues Debugging
Holger Herrmann

Konzeptionelle Integrität
Qualität von Websystemen fassbar machen
Christoph Huber und Daniel Takai

Data

Knoten und Kanten
Daten in SQL-Datenbank und ACL in Neo4j – funktioniert das?
Daniel Brenner und Stefan Zilch

Die Guten ins Töpfchen …
Apache Mahout, Teil 3: Klassifizieren von Daten
Karsten Voigt und David Broßeit

Tools

Open-Source-Lizenzmanagement
Verwaltung einer Lizenz mit Maven-Plug-ins
Lutz M. Keppeler und Markward Schubert

Android360

I, Beacon
iBeacon-Apps auf Android mit dem Estimote SDK
Wolfgang Werner

20 Jahre Java

Zwei Jahrzehnte – Kinder, wie die Zeit vergeht. Irgendwann im Laufe des Jahres 1995 wurde das Finalrelease von Java 1.0 auf den Weg gebracht – zu welchem Termin das genau gewesen sein soll, darüber sind sich die Tech-Historiker nicht ganz einig. So feiern wir eben das gesamte Jahr über „20 Jahre Java“.

Die Meisten von uns haben wichtige Teile ihres Berufslebens mit Java zugebracht – ob im Sinne der reinen Programmiersprache, der Virtual Machine oder des Java-Ökosystems, das so viele Ideen, Technologien und Praktiken hervorgebracht hat wie kaum ein anderes. Java hat die Technologiewelt geprägt, und Java hat auch uns geprägt.

Was waren wir stolz auf unsere Welt der offenen Standards und der offenen Prozesse, was haben wir leidenschaftlich über Persistenztechnologien oder J2EE vs. Spring diskutiert, wie oft haben wir aber auch geflucht über verspätete und obendrein komplexe Spezifikationen und uns gefragt: „Muss das wirklich so kompliziert sein?“

Das erste Jahrzehnt von Java – 1995 bis 2005 – war geprägt von einer grandiosen Aufbruchstimmung: Die Java-Welt lieferte das Triebwerk für das entstehende Internetbusiness, unzählige Hersteller konkurrierten darum, die beste Interpretation der Java-Standards vorzulegen, XML- und SOAP-basierte Web Services prägten unser Verständnis von echter Interoperabilität, Open Source entwickelte sich von einer Grassroot-Bewegung zu einem Businessfaktor, und Selbstzweifel waren für die Java-Gemeinde praktisch ein Fremdwort.

Die nachfolgenden Jahre – 2005 bis heute – hielten dann einige Überraschungen bereit. Plötzlich ertönte immer häufiger der Ruf „Java ist tot“, wichtige Vordenker der Java-Bewegung verließen Sun Microsystems, das im Übrigen immer größere Schwierigkeiten hatte, zu erklären, wie es eigentlich langfristig wirtschaftlich überleben wollte. Ruby on Rails verbreitete sich als das „neue große Ding“ und zeigte, wie einfach die Webentwicklung sein könnte. Zugleich setzte eine mehrjährige Stagnation bei der JDK-Entwicklung ein, die erst nach der Übernahme von Sun durch Oracle überwunden werden konnte.

In dieser Phase des vermeintlichen Stillstands setzte dann das ein, was ich die Reifung von Java nennen möchte: Während im Zentrum Auszehrung und Ideenlosigkeit vorherrschten, entwickelte sich die Peripherie – Open-Source-Projekte, Dritthersteller, smarte Start-ups – zum eigentlichen Motor der Innovation. Spring, Eclipse, die Apache-Community oder auch Android sorgten für ein unglaubliches Innovationstempo, und plötzlich galt das pragmatische Prinzip „Code First“ anstelle des bürokratischen „Specification First“.

Dieses Java, so vielseitig, widersprüchlich, ärgerlich, faszinierend, dabei ungeheuer leistungsfähig es sich über die Jahre gezeigt hat, feiert in diesem Jahr also seinen Zwanzigsten. Bestimmt verbinden auch Sie jede Menge Erinnerungen mit Java, deswegen möchten wir Sie einladen: Schreiben Sie Ihre Geburtstagsgrüße für Java! Schildern Sie den faszinierendsten Augenblick, den Sie mit Java erlebt haben, Ihren schwärzesten Moment, die witzigste WAR-Story oder Ihren größten Erfolg. Gratulieren Sie Java mit einer persönlichen Anekdote, die Sie an redaktion@javamagazin.de einsenden. Eine Auswahl der originellsten, aufschlussreichsten Texte veröffentlichen wir dann in der kommenden Ausgabe – und verlosen obendrein ein Freiticket für die W-JAX 2015 (ab 2. November) oder wahlweise die JAX London (ab 12. Oktober) unter allen Einsendungen (Hauptkonferenztage).

Wir freuen uns auf lebhaftes Feedback von Ihnen, wünschen einen wunderschönen Java-Sommer und natürlich viel Spaß bei der Lektüre des vorliegenden Magazins!

Sebastian Meyen, Chefredakteur