Suche

Java Magazin 5.18

Umfang: 116 Seiten

Erhältlich ab: 04.04.2018

Autoren: Shahin Amiriparian, Dr. Matthias Berning, Konstantin Diener, Dirk Dorsch, Tam Hanna, Christian Haß, Christoph Henkelmann, Dr. Marius Hofmeister, Jörg Jakisch, Alexander Kirschner, Johannes Link, Ralf D. Müller, Gernot Pointner, Lars Röwekamp, Sven Ruppert, Maximilian Schmitt, Prof. Björn Schuller, Dr. Gernot Starke, Manfred Steyer

Sie werden zu unserer Partnerseite entwickler.de weitergeleitet

Magazin

Bücher: Machine Learning mit Python und Scikit-learn und TensorFlow

Java Core

Property-based Testing mit Java
Effektive Unit-Tests – Beispiele und Properties
Johannes Link

Ein performantes Team
Vaadin und MapDB
Sven Ruppert

Security

Mehr Bewusstsein für Security
Neuauflage der OWASP Top 10 – 2017
Dr. Marius Hofmeister

Titelthema

In vino veritas
TensorFlow-Modelle in Java-Server integrieren
Christoph Henkelmann

Sieh zu und lerne
Exploiting Deep Learning: die wichtigsten Bits und Pieces
Shahin Amiriparian, Maximilian Schmitt, Prof. Björn Schuller

Enterprise

Einführung in GraphQL
Was der neue API-Ansatz leistet und was nicht
Alexander Kirschner und Gernot Pointner

Kolumne: Hitchhiker’s Guide to Docs as Code
Tools für AsciiDoc/Asciidoctor
Ralf D. Müller und Dr. Gernot Starke

Kolumne: EnterpriseTales
Aus Raider wird Twix! Sonst ändert sich nix?
Lars Röwekamp

DevOps

Kolumne: DevOps Stories
Viele kleine Schritte: Warum kleine Experimente so wichtig sind
Konstantin Diener

Web

Kolumne: Die Angular-Abenteuer
Wenn du in Eile bist, sei faul: Optimieren mit Lazy Loading
Manfred Steyer

Architektur

Verteiltes Team
Jenkins-Cluster: Verteilung eines Deployment-Servers
Jörg Jackisch

Android360

Android meets Arduino
Mit Arduino und Bluetooth LE in die smarte Welt einsteigen
Dr. Matthias Berning, Dirk Dorsch und Christian Haß

Ausflug in die wunderbare Welt der Elektronik
Teil 3: Hardware mit Android Things steuern
Tam Hanna

Noch so viel zu lernen

„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen […]“ – kommen Ihnen diese Zeilen bekannt vor? Sie stammen aus der Scifiserie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ aus den 1960er-Jahren. Die Geschichten um Commander Cliff Allister McLane und seine Besatzung sind weltberühmt. In Episode 3 „Hüter des Gesetzes“ muss Commander McLane mit außer Kontrolle geratenen Robotern fertig werden, die durch einen Widerspruch in den Robotergesetzen umprogrammiert wurden. Die erwähnten Robotergesetze hat der Schriftsteller Isaac Asimov aufgestellt. Dessen Werk hat allerdings nicht nur „Raumschiff Orion“ beeinflusst, sondern auch den US-amerikanischen Ingenieur Joseph Engelberger. Auf einer Cocktailparty 1956 traf er den Erfinder George Devol, der ihm von einer seiner Erfindungen erzählte. Das war die Geburtsstunde des Unimate #001. Hinter dieser Bezeichnung steckt der erste Industrieroboter. Engelberger und Devol entwickelten ihn zusammen bei Unimation Inc.. 1961 kam der Unimate dann zum ersten Mal bei General Motors zum Einsatz und revolutionierte die Produktion des Autoherstellers.

Inzwischen ist die Entwicklung von Robotern natürlich sehr viel weitergekommen. Die Wissenschaft eröffnet immer neue Möglichkeiten, und wir sprechen von Dingen wie künstlicher Intelligenz. Denken Sie beispielsweise an IBMs Watson oder Sophia von Hanson Robotics. Letztere ist ein humanoider Roboter und hat im Oktober 2017 als erstes nicht menschliches Wesen eine Rede zum Thema künstliche Intelligenz vor den Vereinten Nationen gehalten. Das alles ist sehr beeindruckend.

Beeindruckend ist auch, was sich beispielsweise mit Java und TensorFlow und Java anstellen lässt. Christoph Henkelmann beschreibt in seinem Artikel auf Seite 35, wie sich auf Basis verschiedener Messdaten ein Modell zur Vorhersage der Qualität von Weinen trainieren lässt. In „Sieh zu und lerne – Exploiting Deep Learning: die wichtigsten Bits und Pieces“ auf Seite 46 beschäftigen sich Shahin Amiriparian, Maximilian Schmitt und Prof. Björn Schuller mit Deep Learning am Beispiel des Roboters Zeno. Zeno ist ein Therapiewerkzeug für autistische Kinder, denen er helfen soll, Emotionen besser auszudrücken und zu verstehen. Er erkennt die Emotion seines Gegenübers anhand dessen Sprache und Gesichtsausdruck und reagiert entsprechend.

Sollten Sie denken, maschinelles Lernen sei doch hauptsächlich ein Python-Thema, liegen Sie nicht ganz richtig. Im Bereich ML dominiert tatsächlich Python. Wir stellen allerdings immer mehr fest, dass Java ebenfalls an Bedeutung gewinnt. Dank Deeplearning4j können sich auch Java-Entwickler in die Welt des maschinellen Lernens aufmachen. Wir dürfen gespannt sein, was in Zukunft alles möglich sein wird. Es gibt noch eine ganze Menge zu entdecken – auch für Java-Entwickler. Vergessen Sie nicht: „Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen […].“

Carina Schipper | Redakteurin
Twitter: @JavaMagazin