Java Magazin 5.13

Umfang: 124 Seiten

Erhältlich ab: 2013-04-03 00:00:00

Autoren: Christian Bick, Christian Brandenstein, André von Deetzen, Jacob Fahrenkrug, Danno Ferrin, Wolf-Dieter Fink, Cornelia Gilgen, Gerrit Grunwald, Dominik Helleberg, Dierk König, Angelika Langer, Arne Limburg, Bernhard Löwenstein, Klaus Kreft, Christian Meder, Björn Müller, Michael Müller, Werner Müller, Lars Röwekamp, Malgorzata Pinkowska, Thomas Scheuchzer, Remo Schildmann, Gregor Schrägle, Sandro Sonntag, Marc Teufel, Wolfgang Weigend

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Magazin

News

Bücher: Java EE 6 Pocket Guide

Java Core

Effective Java: post mortem
Memory Leaks mithilfe von Heap Dumps auffinden
von Klaus Kreft und Angelika Langer

Tutorial

Die eigene Play-Webapplikation
Webentwicklung mit dem Play-Framework (Teil 3)
von Yann Simon und Remo Schildmann

Web

We do it ROCA-Style!
Was kommt nach der Single-Page-App?
von Jacob Fahrenkrug und André von Deetzen

Eine kleine Dosis Selen
Aufbau eines Frameworks zur Testautomatisierung von Web-Frontends im E-Commerce-Bereich
von Gregor Schrägle

Titelthema

Vollgas nach holprigem Start
JavaFX erfreut sich zunehmender Beliebtheit
von Björn Müller

Enterprise JavaFX
Mit OpenDolphin
von Dierk König

Just for the hack of it
JavaFX auf dem Raspberry Pi und BeagleBoard xM
von Gerrit Grunwald

Himbeerkuchen mit Kaffee
JavaFX mit selbst entwickelter Hardware ergänzen
von Thomas Scheuchzer

Eclipse meets JavaFX
e(fx)clipse: JavaFX-Tooling für Eclipse
von Marc Teufel

JavaFX-Plug-in für Gradle
Verpackungskünstler
von Danno Ferrin

JavaFX vor JSF
Chancen und Möglichkeiten
von Björn Müller

JavaFX goes Open Source
iOS- und Android-Implementierungen
von Wolfgang Weigend

Embedded

Java everywhere
Ein Duke erobert die Welt
von Bernhard Löwenstein

Enterprise

Wo bitte geht es zum JBoss-AS-7-Server?
Verbindungsmöglichkeiten einer Standalone-Anwendung als EJB-Client
von Wolf-Dieter Fink

May the Forge be with you!
Das Productivity-Tool JBoss Forge unter der Lupe
von Sandro Sonntag und Christian Brandenstein

Kolumne: EnterpriseTales
Was du später kannst besorgen: Lazy Loading in JPA 2.1
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

RabbitMQ mit CDI integrieren
Wie der Hase läuft
von Christian Bick

Agile

Agile Reifeprüfung
Prozessverbesserung mit CMMI
von Malgorzata Pinkowska, Cornelia Gilgen und Werner Müller

Android360

Wo ist der Speicher hin?
Memory Management mit Android
von Dominik Helleberg

Android 4.2: Traumfänger
Tagträume und Lock Screen Widgets
von Christian Meder

Sicher ist sicher
Security-Features in Android Jelly Bean
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

JavaFX – jetzt erst recht

Über die letzten Jahre haben wir die UI-Technologie JavaFX mit dem Java Magazin immer begleitet. Ich erinnere mich noch daran, dass das erste Titelthema, das ich nach meinem Start bei Software & Support Media übernommen habe, JavaFX war. Es handelte sich um die Ausgabe 12.2008 (http://bit.ly/13GRBEX) und wir fragten damals, ob wir es hier mit der „Zukunft der GUI-Entwicklung in Java“ zu tun haben würden. Schon damals schrieb unser Leitartikelautor Lars Röwekamp: „Bezeichnend ist, dass die größten Skeptiker nicht von den Mitbewerbern, sondern aus dem eigenen Lager – der Welt der Java-Entwickler – zu kommen scheinen.“

Die Skeptiker gewannen vorerst die Oberhand in dieser Frage, JavaFX „vegetierte“ vor sich hin und Sun unternahm auch nicht genug, um die Technologie adäquat voranzutreiben. Dann kam Oracle und entschied sich (überraschend) für JavaFX. Hier waren plötzlich ganz andere Ressourcen verfügbar und so erschien 2011 auch JavaFX 2.0, eine enorme Weiterentwicklung, die viele Kinderkrankheiten hinter sich ließ und mit dem Ursprungsprojekt auch nicht mehr viel zu tun hatte.

Wir holten die UI-Technologie Anfang 2012 erneut auf’s Titelblatt: „JavaFX, die Zweite. Desktop Java wachgeküsst“ (http://bit.ly/wKGrVL). Die Situation war schon eine andere als noch 2008, aber eigentlich waren wir immer noch „zu früh“. Gerade im letzten Jahr scheint JavaFX endgültig angekommen zu sein. Eine sehr lebendige Community, die Eclipse-Community, hat JavaFX akzeptiert und integriert. Das ist ein Vorteil. Die wachsende Embedded-Szene liebt JavaFX und bastelt mit der Technologie fleißig an ihren Raspberry Pis und BeagleBoards – unterstützt werden Embedded Devices, die auf der ARM-Architektur beruhen. Überall entstehen Synergien, JavaFX Plug-ins werden entwickelt, als Beispiel sei in dieser Ausgabe die Gradle-Community genannt. Ja, sogar die Implementierung für Android und iOS wird von Oracle jetzt in Angriff genommen. Der Heftschwerpunkt, den Sie hier in den Händen halten, umfasst über 40 Seiten – das ist ein Zeichen für eine sehr lebendige Community, die sich mitteilen will – und bald auch mitarbeiten kann, denn JavaFX wird in Kürze komplett Open Source verfügbar sein. Jeden Tag werden neue Teile verfügbar gemacht.

Bye-bye Swing

Und einen Punkt darf man natürlich nicht außer Acht lassen: Swing ist deprecated. Das heißt, Oracle wird es weiter unterstützen, aber an der Technologie wird aktiv nicht mehr entwickelt. Es gibt Möglichkeiten, Swing und JavaFX zu kombinieren, offen bleibt aber die Frage, was mit großen Swing-Legacy-Systemen passiert. Eine Migration ist Stand heute noch nicht möglich, Experten hoffen darauf, dass mit JavaFX 8 eine Möglichkeit geschaffen wird.

Haters gonna hate

Klar, die Skeptiker von damals sind geblieben. Ich weiß nicht, ob es dieselben sind wie 2008. Berechtigt ist die Sorge, wie zuverlässig die Technologie heute schon ist. Ich sprach mit einem Autor, der JavaFX schon in Kundenprojekten einsetzt, und er rät dazu, auf JavaFX 8 zu warten, das mit dem JDK 8 dieses Jahr erscheinen wird.

Einige Swing-Jünger haben die Fronten sicherlich gewechselt. Aber natürlich lassen sich Anwendungen auch ganz anders bauen – mit HTML5. Und natürlich gibt es hier Skeptiker, die JavaFX belächeln, denn mit HTML5 läuft ihre Anwendung direkt im Browser, ohne Installation. Das ist ein Argument, das man nicht vernachlässigen darf. Unser Leitartikelautor Björn Müller sagt deshalb auch ganz offen: Nehmen Sie HTML5! Aber wenn es sich bei Ihrer Anwendung um ein größeres, komplexeres Vorhaben handelt, dann empfiehlt er JavaFX. Warum, erklärt er in seinem Artikel ab Seite 36.

Ich sehe das alles nicht negativ und Konkurrenz gibt es IMHO auch nicht. Wir sollten uns freuen, dass wir die Auswahl zwischen zwei (und noch mehr!) Wegen haben, um das zu erreichen, worum es doch in erster Linie geht: dem Kunden das beste Ergebnis zu liefern, das mit heutigen Mitteln möglich ist. Es gibt viel zu entdecken!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe!

Claudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin
Twitter: @JavaMagazin
Google+: gplus.to/JavaMagazin

Links und Downloadempfehlungen zu den Artikeln im HeftSourcecode für Beispiel im Artikel „Memory Leaks“:http://bit.ly/YOJ0ZaPlay-To-do-Beispielapplikation: https://github.com/yanns/play2-todo-listROCA: http://roca-style.orgInterview mit Stefan Tilkov über ROCA: http://bit.ly/XUBJuLDokuseite zu JavaFX: http://docs.oracle.com/javafxErweiterte JavaFX Controls: http://jfxtras.orgOpen Dolphin: http://opendolphin.orgProjekt DolphinJumpStart:http://github.com/canoo/DolphinJumpStart.gitBeispielprojekt JavaFX Embedded:http://github.com/HanSolo/pitempOpen-Source-Bibliothek Pi4J: http://pi4j.comRaspberry-Pi-Beispielprojekt:https://github.com/scheuchzer/raspi-fx-buttone(fx)clipse: http://www.efxclipse.org/Sourcecode zum Projekt aus dem Artikel „Wo bitte geht es zum JBoss-AS-7-Server?“: http://bit.ly/14x6JRt, http://bit.ly/YOJMWaSourcecode zum Artikel „May the Forge be with you“:http://bit.ly/12wfwb5, http://bit.ly/Xe7OK6RabbitEasy: http://github.com/zanox/rabbiteasyBeispielprojekt rabbitordering:http://github.com/zanox/rabbitorderingAndroid-Security-Tipps: http://bit.ly/VV665V