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Java Magazin 3.15

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Umfang: 116 Seiten

Erhältlich ab: 2015-02-04 00:00:00

Autoren: Dirk Dorsch, Phillip Ghadir, Wolfgang Gottesheim, Arno Haase, Tam Hanna, Christian Helmbold, Holger Herrmann, Niko Köbler, Martin Künkele, Arne Limburg, Samuel Marquis, Bernd Müller, Michael Müller, Eric Nordmann, Wolfang Pleus, Lars Röwekamp, Marco Schulz, Dr. Gernot Starke, Daniel Takai, Stefan Toth, Stefan Ullrich, Eberhard Wolff

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Magazin

News

Bücher
Java 8 – Die Neuerungen

Bücher
Basistraining Vektorgrafik

Oculus Light
JRift: ein Java-SDK für die VR-Brille
Tam Hanna

Java Core

James Bond lässt grüßen
Geheimagenten (oder geheime Agenten) bei ihrer Arbeit
Bernd Müller

Kolumne: Java-Trickkiste
HotSpot-Schalter
Arno Haase

Cloud Computing

Ein Framework für Microservices
Mit Spring Cloud viele kleine Dienste zähmen
Eberhard Wolff

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
Testen im Kontext: Integration Testing in Java EE
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Data Access Object mit JPA 2
DAO integrieren bedeutet Komplexität reduzieren
Marco Schulz

Titelthema

Werkzeugkasten für agile Tools
Agile Tools auf dem Vormarsch: die Qual der Wahl
Martin Künkele

Entwicklung mit Tempocheck
Continuous Delivery in der Praxis
Wolfgang Gottesheim und Eric Nordmann

Tools

Einfach. Alles. Mocken
Mit JMockit mühelos statische oder finale Methoden und Konstruktoren mocken
Christian Helmbold

Web

ServiceMix testen
Automatische Unit und Systemtests für Integrationsaufgaben
Samuel Marquis und Daniel Takai

Nachladen, bitte!
Lazy Loading im Kontext von REST und HATEOAS
Stefan Ullrich

Nodyn
Ein Node.js-kompatibles Framework für die JVM
Niko Köbler

Zwei Webframeworks im Vergleich
GXT gegen das Rentier
Holger Herrmann

No Backend needed?
Bessere UX dank ausgereifter Backend-Infrastruktur
Dirk Dorsch

Architektur

Gut genug?
Softwarearchitekturen bewerten
Stefan Toth, Dr. Gernot Starke und Phillip Ghadir

Sustainable Service Design
Nachhaltige Software Services – Teil 2: Implementierung
Wolfgang Pleus

Android360

Android Studio 1.0
Lohnt sich ein Umstieg auf die neue IDE?
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Abstrakte Speicherkarte
Storage Access Framework
Tam Hanna

Tool Time

Unit Testing, Extreme Programming, Refactoring, Continuous Integration, das Agile Manifest – all das waren seit etwa Mitte der Neunzigerjahre Meilensteine auf dem Weg zur modernen Softwareentwicklung. Als Fortspinnung der agilen Denkweise legte Continuous Delivery den nächsten Trittstein hin zu kürzeren Produktionszyklen: Die Software wird nicht nur kontinuierlich entwickelt, besprochen und getestet, sondern auch stetig ausgeliefert. Intelligente Tools haben sich als unverzichtbare Wegbereiter für agile Entwicklung und Continuous Delivery erwiesen. Nicht missverstehen sollte man daher das mittlerweile vierzehn Jahre alte „Agile Manifesto“: „Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Tools“ lautet zwar ein zentrales Credo darin. Doch wer damit einen völligen Verzicht auf Tools rechtfertigt, betreibt falsche Exegese und reißt das Manifest aus seinem zeitlichen Kontext. Denn so allgemeingültig und zeitlos Aussagen wie die gerade genannte auch erscheinen mögen – das gemeinsame Statement der siebzehn Entwickler war auch eine Reaktion auf zeitgeistige Standards der damaligen Softwareentwicklung: schwergewichtige, überholte Werkzeuge und autoritäre Toolentscheidungen fern der Entwicklerrealität. Von diesem präagilen Hintergrund ist das Manifest nur schwer zu lösen.

Vor einigen Jahren stellte Agile-Vordenker Martin Fowler in einem Interview mit dieser Zeitschrift klar, worauf es den siebzehn Unterzeichnern des Agile Manifesto ankam: „dass die Menschen, die in einem Team zusammenarbeiten, viel wichtiger sind als Werkzeuge. Was nicht bedeutet, dass Tools unwichtig wären.“ Und sein Thought- Works-Kollege Erik Dörnenburg teilte die Ansicht, „dass Tools sogar eine wichtige Rolle in der Agile-Community [spielen].“ Schließlich stehe Agile für ein Wertesystem, nicht nur für einen Prozess, und die
Werkzeuge seien eine Voraussetzung für eine darauf aufbauende Arbeitsweise.

Mit der zunehmenden Verbreitung dieses Wertesystems und der damit untrennbar verbundenen Arbeitsweise wird die Toollandschaft immer vielfältiger – auch dies ist ein Indikator für den Stellenwert technischer und nicht technischer Helferlein im agilen Umfeld. Martin Künkele hat sich auf diesem bunten Marktplatz umgesehen und eine Auswahl zusammengestellt, die er in seinem Beitrag vorstellt. Viel Spaß bei der Lektüre!

Diana Kupfer, Redakteurin