Eclipse Magazin 4.15

Eclipse Magazin Cover 4.15

Umfang: 98 Seiten

Erhältlich ab: 15.05.2015

Autoren: Dr. Klaus Birken, Bob Dannehl, Dirk Fauth, Alexander Grzesik, Tam Hanna, Dr. Stefan Hennig, Peter Herdt, René Mühle, Alexander Nyßen, Gerhard Regenbogen, Jens Reimann, Frank Rose, Jürgen Rose, Tom Schindl, Kai Schmidt, Simon Scholz, Sebastian Springer, Marc Teufel, Lars Vogel, Dr. Philip Wenig, Carsten Ziegeler

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Highlights der Ausgabe

Quo vadis? – JavaScript und Eclipse

Migration –  SWT zu JavaFX: Austausch des UI-Toolkits einer Eclipse-4-RCP-Anwendung

Eclipse-Marktplatz im Eigenbau: Wer das Markttreiben versteht, bringt Ware unter die Leute

GEF4 – Mission to Mars: Die neuen GEF4-Komponenten in Eclipse Mars

Eclipse 4

Kolumne: Lagebericht Eclipse-Plattform
API-Freeze
Lars Vogel und Simon Scholz

RCP

Migration: SWT zu JavaFX
Austausch des UI-Toolkits einer Eclipse-4-RCPAnwendung
Dirk Fauth und Tom Schindl

Eclipse-Marktplatz im Eigenbau
Wer das Markttreiben versteht, bringt Ware unter die Leute
Dr. Philip Wenig, Dr. Stefan Hennig

Titelthema

Quo vadis?
JavaScript und Eclipse
Marc Teufel

„ Eclipse muss sich in puncto JavaScript-
Support deutlich steigern.“
Interview mit Angelo Zerr, Victor Rubezhny und Mickael Istria

Mit Kanten und Ecken
AngularJS-Webanwendungen mit Eclipse bauen
René Mühle und Marc Teufel

Dschungelkönig
Setup und Testen von AngularJS-Applikationen
Sebastian Springer

TypeScript mit TypEcs programmieren
JavaScript formalisiert
Tam Hanna

Ein Kessel Cloudiges
JavaScript-Programmierung in der Cloud
Tam Hanna

Business

Von der Energiewende zur IT-Wende
Auch die Systemlandschaft der Netzbetreiber steht vor einer Umwälzung
Peter Herdt, Frank Rose, Gerhard Regenbogen, Kai Schmidt

Modeling

GEF4 – Mission to Mars
Die neuen GEF4-Komponenten in Eclipse Mars
Alexander Nyßen

Schnittstelle für Schnittstellen
Franca: Modellbasiert Softwareinterfaces entwerfen, vereinbaren, austauschen
Dr. Klaus Birken

Development

Webkomponenten mit OSGi
Die Http Whiteboard Specication
Carsten Ziegeler

Polyglotte Persistenz als Paradigma
EclipseLink als Persistenzframework für OSGi-Enterprise-Anwendungen
Alexander Grzesik und Bob Dannehl

Tools

Repositories ohne Schmerzen
Package Drone: Ein OSGi rst Software Artifact Repository
Jens Reimann und Jürgen Rose

PaRappa rappt C++
Eclipse für C++-Entwickler
Tam Hanna

Development

Webkomponenten mit OSGi
Die Http Whiteboard Specication
Carsten Ziegeler

Polyglotte Persistenz als Paradigma
EclipseLink als Persistenzframework für OSGi-Enterprise-Anwendungen
Alexander Grzesik und Bob Dannehl

Generationswechsel

„Das Web-Tools-Projekt wird bald vom jungen Blut der neuen Unterstützer profitieren, genau so, wie das vor einigen Jahren bei der Eclipse-Plattform gelungen ist.“

Java wird zwanzig Jahre alt, und auch Eclipse blickt auf eine über fünfzehnjährige Geschichte zurück. Das sind Zeiträume, die schon im „normalen“ Leben eine Generation ausmachen – in der schnelllebigen Softwarebranche sind es Generationen! Damit sich Programmiersprachen und Tools über einen so langen Zeitraum halten können, müssen sie vor allem eines: flexibel bleiben. Wer hier wesentliche Trends verpasst, wird von der Konkurrenz überrollt.

Generation – das bezieht sich in diesem Kontext zum einen auf die Technologien selbst, die sich stets weiterentwickeln müssen. Andererseits ist damit aber auch ganz konkret die Gruppe der Anwender bezeichnet, die sich über die Jahre verändert.

Im Falle von Eclipse heißt das: Sowohl die Eclipse-User als auch -Committer von heute sind nicht mehr dieselben wie vor zehn Jahren. Und so ist das obige Zitat von Mickael Istria zu lesen, den wir im Rahmen des Schwerpunktthemas in diesem Eclipse Magazin interviewt haben: War das Web-Tools-Projekt (WTP) zum Start von Eclipse mit eines der prominentesten überhaupt, konnte es in den letzten Jahren aufgrund fehlender Entwicklerressourcen nicht immer mit dem Tempo mithalten, das die Webentwicklung vorgelegt hat.

Besonders deutlich wird dies bei den in WTP enthaltenen JavaScript Development Tools (JSDT): Mit dem aktuell gegebenen ECMAScript-3-Support hinken die JSDT den aktuellen JavaScript-Standards hinterher – was die neue Generation junger Webentwickler vor Eclipse zurückschrecken lässt.

Doch ganz so düster ist die Situation zum Glück nicht: Zum einen hat sich mit Cloud-IDEs wie Orion ein neuer Zweig etabliert, in dem JavaScript-Programmierung mit Eclipse-Technologie zentral ist. Zum anderen ist auch wieder Bewegung in das altehrwürdige JSDT-Projekt gekommen, da sich JBoss-Mitarbeiter wie Mickael Istria und Victor Rubezhny der Verbesserung des JavaScript-Supports angenommen haben. Rückenwind erhalten sie von einer Reihe von Einzel-Committern, die nützliche Plug-ins etwa für AngularJS oder TypeScript beigesteuert haben.

Dieser neuen Generation von JavaScript-Technologien und -Supportern ist diese Ausgabe des Eclipse Magazins gewidmet. Wir zeigen, was heute mit Eclipse und JavaScript geht, was nicht, und was in Zukunft gehen soll!

Freuen Sie sich auf ein spannendes Eclipse Magazin!

Hartmut Schlosser
Redakteur Eclipse Magazin
Twitter: @EclipseMagazin