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Asynchrone Systeme testen mit Awaitility

Claudia Fröhling

Das Entwickeln asynchroner Anwendungen im Java-Umfeld steht heutzutage unter den besten Voraussetzungen. Nach dem Vorbild von Node.js hatten sich mit vert.x und Akka schnell Ansätze etabliert, die auf der Java Virtual Machine laufen. Kürzlich hat Pivotal mit dem Projekt Reactor einen weiteren Spieler ins Feld geschickt.

Wer asynchrone Anwendungen entwickelt, muss diese in der Regel auch testen. Zu diesem Zweck existiert auch das Open-Source-Projekt Awaitility. Es handelt sich um eine Java-basierte Domain Specific Language (DSL) für das Testen asynchroner Vorgänge. Oder wie es auf der Seite so schön heißt: „synchronizing asynchronous operations“ – die Synchronisierung des Asynchronen sozusagen. Die DSL ist sowohl für Java, als auch für Scala und Groovy verfügbar. Während Java-Entwickler Awaitility ausschließlich über Maven installieren, haben Scala-Nutzer die Auswahl zwischen Maven und SBT, Groovy-Nutzer die Auswahl zwischen Maven und Grapes.

Awaitility steht unter Apache-Lizenz, aktuell ist Version 1.4 verfügbar. Das Release aktualisiert auf Groovy 2.2, Scala 2.10.3 und Hamcrest 1.3. Hamcrest ist eine Bibliothek für Test-Expressions.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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