Wie wird man ein guter IoT-Entwickler?

Inside IoT: Amazon Echo direkt lieferbar & IoT Developer Survey 2017

Mascha Schnellbacher

© Shutterstock.com / Anton Watman

Die Highlights aus dem IoT-Universum. In dieser Woche ist endlich der Amazon Echo ohne Wartezeit in Deutschland erhältlich, wir haben IoT-Gadgets zum Valentinstag und der IoT Developer Survey 2017 ist offen. Außerdem beantworten wir die Frage, wie man IoT-Entwickler wird, stellen ein Tutorial zur Headless Raspberry-Pi-Konfiguration via Bluetooth vor und gehen der Frage nach, wer am längsten pullern kann.

Auch in dieser Woche gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Amazon Echo ohne Wartezeit erhältlich

Für Smart-Home-Liebhaber in Deutschland gibt es seitens Amazon eine freudige Nachricht: Amazon Echo und Amazon Echo Dot können ab sofort ohne Wartezeit geordert werden. Die Testphase ist offiziell beendet, sodass nun jeder ohne Einladung die smarten Lautsprecher erwerben kann. Bei Amazon kostet der Echo 179,90 Euro, der Dot ist für 59,90 Euro zu haben.

Wer gerne mit der dahinterstehenden Sprachsteuerung Alexa experimentieren möchte, aber nicht so richtig weiß, wie das gehen soll: Im Beitrag Alexa Skill: Grundlagen und erste Schritte gibt’s umfangreiche Tipps und Tricks.

IoT-Valentinstag

Anlässlich des Valentinstags am vergangenen Dienstag haben wir ein bisschen in der IoT-Liebeskiste gewühlt. Falls ihr eure Liebsten (auch nachträglich) mit etwas Romantik überraschen wollt, sind hier für euch ein paar herzige Anregungen:

Für den Einstieg bietet sich ein mit dem Internet verbundenes kleines Papierherz an, das aufleuchtet, wenn eine Liebesnachricht eingeht. Awww. Vom Smartphone aus kann so eine Nachricht verschickt werden, die das Herz über WiFi empfängt und durch Aufleuchten und einen kleinen Tanz anzeigt:

Eine weitere Möglichkeit, romantische Stimmung zu erzeugen, erfolgt über die Sinne. In diesem Fall über den Geruchssinn: Aromacare hat einen smarten Diffuser im Programm, der – ähnlich wie eine Kapselkaffeemaschine – verschiedene aromatische Öle bereitstellt, die per Smartphone oder Tablet freigesetzt werden. Damit lässt sich entweder eine besinnliche oder eine knisternde Atmosphäre erzeugen. Viel Spaß!

IoT Developer Survey 2017 ist offen

Der alljährliche IoT Developer Survey von Eclipse IoT Working Group, IEEE IoT Initiative, IoT Council und AGILE-IoT H2020 Research Project ist zur Teilnahme geöffnet. Ziel ist ein besseres Verständnis der Community, vor allem in Bezug auf Softwareanforderungen und benötigte Ressourcen zum effizienteren Arbeiten.

Noch bis 17. März können IoT-Entwickler an der Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse werden Anfang April veröffentlicht. Bis dahin haben wir schon einmal die Ergebnisse der letztjährigen Umfrage für euch:

Wie wird man ein guter IoT-Entwickler?

Das Internet of Things wird immer wichtiger, die Industrie boomt: 2017 sollen 8,4 Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sein. 2020 sollen es sogar mehr als 20,8 Milliarden Devices sein. Dementsprechend braucht es in dieser Branche fähige Entwickler. Möchte man im Internet of Things so richtig durchstarten, sollte man sich an den folgenden sechs Tipps von IoT-Experten orientieren:

  1. Ein tiefes Verständnis von Sensoren erlangen
  2. Auf das User Interface des Produkts konzentrieren
  3. JavaScript oder Python lernen
  4. Mit einem Raspberry Pi beschäftigen
  5. Einer Maker-Community beitreten
  6. Die eigenen Skills immer up to date halten

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Punkten und zum Start einer IoT-Developer-Karriere gibt’s (kurz gefasst) bei den Kollegen von TechRepublic.

W-JAX
 
Ivo Wessel

QWERTZ war gestern! Interfaces von morgen

mit Ivo Wessel (IN BEST HANDS UG)

Dominik Obermaier

Securing MQTT

mit Dominik Obermaier (dc-square GmbH)

Headless Raspberry-Pi-Konfiguration via Bluetooth

Mit dem Raspberry Pi 3 kann die Konsole ohne zusätzlichen Monitor oder Tastatur angesteuert werden – dank integriertem Bluetooth. Das hat natürlich einige Vorteile, vor allem bei Workshops und Hackathons, wo es schnell mal zu Verbindungsproblemen kommen kann.

Folgender Hack aus dem Mozilla-Hacks-Blog stammt dann eben auch von einem Hackathon: Die Veranstalter hatten zwar ausreichend Raspis, aber keinen einzigen Monitor, Tastatur oder Schnittstellenkabel, um sich mit der Konsole zu verbinden. Warum also nicht Bluetooth dafür nutzen? Patrick Hundal zeigt Schritt für Schritt, wie man ohne vorherigen Zugriff eine Verbindung mit dem Raspberry Pi herstellt. Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Wer kann am längsten pullern?

Die von Matthias Berning, Dirk Dorsch, Tilman Boller und Christian Haß entwickelte App pee.win misst die Pinkeldauer in der Männertoilette. Dafür liegen in verschiedenen Heidelberger Kneipen kleine Devices mit iBeacons in den Pissoirs. Lädt man sich die zugehörige App aufs Smartphone, kann man gegen andere antreten. Der aktuelle Pinkelrekord liegt bei 94,619 Sekunden. In Zukunft soll das Spaßprojekt aber auch Sinn stiften: So können beispielsweise Glukosewerte erkannt oder die App in der Pflege und Kindererziehung eingesetzt werden.

Geschrieben von
Mascha Schnellbacher
Mascha Schnellbacher
Mascha Schnellbacher studierte Buchwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Juni 2015 arbeitet sie als Redakteurin in der Redaktion des Entwickler Magazins bei Software & Support Media. Zuvor war sie als Lektorin in einem Verlag sowie als freie Editorin tätig.
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