Akka 2.2.0 unterstützt Cluster à la Amazon Dynamo

Hartmut Schlosser

Mit dem Framework Akka lassen sich nebenläufige Anwendungen in Java und Scala bauen. Dazu kommen sogenannte Aktoren zum Einsatz, die Messages über eine Ereignis-getriebene Empfänger-Schleife asynchron abarbeiten. Unter dem Codenamen „Coltrane“ ist nun die Version 2.2.0 von Akka erschienen.

Akka 2.2.0 bringt die volle Unterstützung für Cluster, die bisher nur in einer Preview-Version enthalten war. Nach dem Vorbild der Amazon Hashtabelle Dynamo kommen Gossip-Protokolle, eine automatische Fehlererkenung, Cluster Rebalancing und automatische Partitionierung zum Einsatz, um elastische, dezentrale Peer-to-Peer-Cluster zu verwalten. Die bisherige Cluster-Umsetzung wurde in „Coltrane“ finalisiert und um Features wie Node-Rollen und einen Cluster Client ergänzt. Zu den weiteren Neuerungen gehören eine Aktoren-basierte Remoting-Implementierung, eine skalierbare Netzwerk IO Schicht mit SSL Support und eine experimentelle Umsetzung typisierter Kanäle.

Dabei wurden die für User sichtbaren API-Veränderungen minimal gehalten, die Codebasis unter der Haube hingegen an vielen Stellen überarbeitet. Etwa hat sich die Testabdeckung der OSGi Bundles verbessert, ebenso wie die Art und Weise, wie Aktoren Failures geloggt werden.

Akka 2.2.0 ist ab sofort auf der Projektseite zu beziehen.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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