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Interview mit Sacha Labourey

CloudBees: Abflug in die Bienen-Wolke

Ende 2010 hat die Firma CloudBees um Ex-JBoss-CTO Sacha Labourey den Platform-as-a-Service-Anbieter Stax Networks erworben. Ambitioniert scheint man bei CloudBees an einer kompletten JVM-basierten PaaS-Cloud-Umgebung zu arbeiten. JAXenter sprach mit Sacha Labourey über den verfolgten Ansatz und die Bedeutung der Übernahme für Java-Entwickler.

JAXenter: Wie wird sich die Übernahme von Stax Networks auf die RUN@cloud-PaaS-Strategie von CloudBees auswirken?

Sacha Labourey: Wir haben bereits damit begonnen, unsere eigene Plattform zu entwickeln, doch mit Stax können wir die Lancierung unseres RUN@cloud-PaaS-Angebotes auf dem Markt deutlich beschleunigen - nämlich auf Januar 2011. Wenn dies passiert, wird CloudBees der einzige Anbieter eines vollständigen Cloud-Umgebungsstacks für Entwickler und Anwender sein. CloudBees ist in diesem Bereich eindeutig der Innovationsführer.

JAXenter: Welche Vorteile wird die Stax Networks Technologie für CloudBees-Kunden bringen?

Sacha Labourey: Unsere Beta-Kunden konnten bereits von einer einfachen Anwendungsentwicklungs-Umgebung profitieren, ohne sich um Angelegenheiten wie Server oder Betriebssysteme kümmern zu müssen. Durch die Integration der Stax-Plattform fügen wir ein weiteres Puzzelteil hinzu: nämlich das Deployment von Java-Anwendungen in die Cloud. Jetzt werden unsere Kunden in die Lage versetzt, wirklich alles in der Cloud erledigen zu können: Entwicklung, Build-Management, Testen und Deployment.

JAXenter: Wie unterscheidet sich die PaaS-Strategie von CloudBees von der anderer Wettbewerber wie die Google App Engine oder VMForce?

Sacha Labourey: Sowohl VMware als auch Google lassen den Fokus vermissen, eine wirklich komplette Lösung für Java-Entwickler bereit zu stellen - entweder werden einige Features nur rudimentär angeboten oder in eine bestimmte Laufzeitumgebung eingesperrt. Die Google App Engine verfügt über ein Angebot für Low-End-Java-Anwendungen, die allerdings sehr viele Beschränkungen aufweist. Was VMForce angeht, so ist das eigentlich nur das "Open Source Make-up" einer hochgradig proprietären Plattform: Salesforce.com und seine proprietären APIs, Services etc. Zudem handelt es sich derzeit noch um "vaporware" - eine große Ankündigung, ohne dass bis heute eine fertige Lösung verfügbar wäre.

Wir stellen hingegen sowohl ein Angebot für Entwickler als auch für Anwender bereit, das bereits heute eingesetzt werden kann, wirklich offen ist und nicht durch Beschränkungen für Entwickler beschnitten ist.

JAXenter: Vielen Dank für dieses Gespräch!

 
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