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10 + 1 Antworten auf die Frage: Wird JavaFX im Jahr 2014 den Durchbruch schaffen?

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Vorfreude auf Java 9: Die ersten Features sind bekannt.

Aus dem Entwicklernähkästchen

10 + 1 Antworten auf die Frage: Wird JavaFX im Jahr 2014 den Durchbruch schaffen?

Aus dem Entwickler-Nähkästchen plaudern Java-Entwickler aller Couleur über ihre persönlichen Erfahrungen mit der "beliebtesten Programmiersprache der Welt". Heute stellen wir die Frage:

Wird JavaFX im Jahr 2014 den Durchbruch schaffen?

Nein, das glaube ich nicht. Dafür steht JavaFX schon zu lange vor dem Durchbruch. Und der seit Jahren bestehende Trend, Web-Applikationen anstatt Desktop-Applikationen zu entwickeln, ist der Verbreitung von JavaFX sicherlich ebenfalls nicht zuträglich. Bernhard Löwenstein (javatraining.at)

 

 

Was muss JavaFX da noch schaffen? ;-) Was auf jeden Fall 2014 spannend werden wird, ist JavaFX auf Android und das Projekt RoboVM. Sven Ruppert (SiteOS AG)

 

 

Das wurde bereits von Sun seit fast 1/2 Jahrzehnt angekündigt. Und der "Nachruf" auf Swing stellt sich ähnlich dem auf Mark Twain als stark übertrieben heraus. Dass JavaFX nun in einem Open-Source-Projekt aufging und auch in Java 8 integriert ist, hilft sicherlich, aber vor Java 9 kann man es schon rein technisch nicht als "default", oder Swing zum "optionalen" Modul deklarieren. Die Nutzung von JavaFX dürfte also zunehmen, doch schon allein strategische Tools wie NetBeans die Existenz von Swing noch auf Jahre sichern. Werner Keil (Creative Arts & Technologies)

 

 

Nein, wobei ich das sogar positiv meine. JavaFX ist sehr interessant und verbessert sich mit jeder Version. Ich denke jedoch, es wird nie zu einem großen Hype kommen, was man eventuell mit "Durchbruch" übersetzen könnte. Es wird vielmehr so sein, dass eine stetige Weiterentwicklung einhergeht mit einer immer höheren Akzeptanz. Also eher eine Evolution statt Revolution. Andy Bosch (JSF-Academy.de)

 

 

Ich arbeite seit einigen Monaten in einem Projekt mit JavaFX 2.2 und bin sehr angetan davon. Mit Java 8 wird JavaFX ebenfalls in einer neuen Version mit vielen weiteren Verbesserungen vorliegen. Ich bin mir sicher: JavaFX schafft den Durchbruch.Patrick Peschlow (codecentric AG)

 

JavaFX muss den Durchbruch schaffen, eine weitere Chance wird JavaFX nicht erhalten. Oracle investiert ziemlich stark in JavaFX, sodass die Ausgangssituation grundsätzlich nicht schlecht ist. Ich sehe es aber ähnlich wie Karsten Lentzsch: JavaFX dürfte aktuell einen großen Markt noch nicht ausreichend adressieren: den der Businessanwendungen. Mit Effekten lassen sich sicherlich gute UI-Demo-Anwendungen realisieren. Ohne passende Komponentenbibliothek wird es aber schwer, bestehende Swing-/SWT-/... Entwicklerteams zu überzeugen. Hier helfen hoffentlich Dritt-Anbieter. Karsten - dein Einsatz ist gefragt! Jens Schumann (open knowledge GmbH)

 

 

Das kommt vermutlich auf die jeweilige Plattform an. Zumindest in unserer Firma hatten wir bislang noch keine einzige Anfrage in diese Richtung, noch trafen wir auf Bestrebungen bei unseren Kunden. Im Gegenteil, hier versuchen wir neutralere Technikstacks einzusetzen. Also glaube ich nicht an einen Durchbruch von JavaFX, aber ich werde weiter genau im Auge behalten, wie sich OpenJFX entwickeln wird. Joachim Arrasz (synyx GmbH & Co. KG, @arrasz)

 

 

Der JavaFX-Trend ist bisher leider sträflich an mir vorübergegangen, da ich schlichtweg bisher weder Zeit noch eine praktische Anwendung dafür hatte. Betrachtet man allerdings allein die Anzahl an Blogs und Artikeln zu diesem Thema, dann dürfte JavaFX ein tolles Jahr bevorstehen. Martin Dilger (Effective Trainings & Consulting)

 

 

Ein GUI-Framework alleine macht heutzutage keine Desktop-Anwendung mehr. Der entscheidende Punkt für mich bleibt, wie gut JavaFX in die etablierten Rich-Client-Plattformen integriert wird. Da Swing tot ist und auch SWT langsam in die Jahre kommt, ist die Zeit mehr als reif für ein moderneres GUI-Framework in Java. Florian Thienel (Eclipse Vex Project Lead)

 

 

Das fällt mir schwer zu beantworten, da ich in der Praxis weniger mit UI-Themen zu tun habe. Dadurch fehlt mir in diesem Bereich ein wenig der Marktüberblick. Mein Eindruck ist aber, dass JavaFX zur Zeit von verschiedenen Seiten sehr stark gepusht wird. Gleichzeitig höre ich jedoch durchaus viele Stimmen, die auch mit dem aktuellen Stand der Technologie noch nicht wirklich glücklich sind. Aber JavaFX wird natürlich mit der Zeit auch immer reifer werden.

 

Letztlich wird JavaFX sicherlich eine ordentliche Verbreitung finden, dort wo UIs in Java entwickelt werden. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass Java auch weiterhin zum ganz überwiegenden Teil auf der Serverseite zum Einsatz kommen wird. Ein wichtiger Durchbruch für JavaFX könnte aber sein, wenn die aktuellen Ansätze, JavaFX auf Android oder iOS zu bringen, in Lösungen münden, die von Entwicklern auf einfache Weise produktiv einsetzbar sind. Thilo Frotscher (Freiberuflicher Softwarearchitekt und Trainer)

 

 

Es gibt keine Alternativen zu JavaFX und einen Durchbruch wird es in dem Sinne nie geben. Die Technologie diffundiert langsam aber stetig an die Oberfläche. Es würde Oracle gut zu Gesicht stehen, die Liga der außergewöhnlichen Swing-Experten mit auf den Weg zu nehmen und in diese Erfahrungen zu investieren. Uwe Sauerbrei (Leader JUG Ostfalen )

 

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