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Zweiter Release-Kandidat für Aktorenframework Akka 2.1.0

Hartmut Schlosser

Das Middleware Framework Akka steht in Version 2.1.0 RC2 bereit. Seit dem letzten Release 2.0.3 wurden 519 Tickets geschlossen und über 100 neue Dokumentationsseiten geschrieben, verkündet Akka-Entwickler Björn Antonsson nicht ohne Stolz. Das vorliegende Release sei so ausgefallen, wie die Entwickler sich Akka 2.1 vorstellen. Und so sind bis hin zum Final-Release nur noch kosmetische Veränderungen zu erwarten.

Auf der Feature-Seite wartet Akka 2.1 RC2 mit den Erweiterungen Akka Camel, Akka OSGi, Akka Encrypted Remoting (SSL/TLS), der Integration mit scala.concurrent (SIP-14), Akka DeathWatch 2 und der Akka ActorDSL auf. Als experimentell gelten zudem das Akka Cluster Membership Feature und das Akka Multi Node Testing.

Insgesamt basiert das Aktoren-Framework auf Scala 2.10 und bietet Performance-Gewinne, API-Verbesserungen und zusätzliche ScalaDocs.

Bei Akka handelt es sich um ein Ereignis-getriebenes Middleware Framework, mit dem sich verteilte Anwendungen in Java und Scala bauen lassen. Implementiert ist das Modell der Aktoren, das die Entwicklung nebenläufiger Prozesse vereinfachen soll. Mit Akka lässt sich die Business-Logik einer Anwendung von Low-Level Mechanismen wie Threads und Locks trennen. Die Logik ist in Aktoren-Objekten eingebettet, die Nachrichten versenden und erhalten können. Dabei erlaubt Akka die einfache Konfigurierung und Verwaltung dieser Aktoren. Anwendungen sollen so von den Vorteilen von Multikern-Systemen und verteilten Umgebungen – Stichwort Cloud – profitieren.

Akka steht unter der Apache 2.0 Lizenz und ist Teil des Scala-Stacks der Firma TypeSafe. Der Download ist unter http://akka.io/ möglich.

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Hartmut Schlosser
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