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Zulu: JDK für Windows Azure vorgestellt

Diana Kupfer

Brückenschläge zwischen der Java- und der .NET-Welt sind alles andere als rar. Bestimmt wussten Sie, dass Microsoft ein Java-SDK für Java Team Foundation Server bietet. Oder dass es Jnect gibt, ein Eclipse-Plug-in für Microsoft Kinect.

Schon länger publik ist, dass die Public-Cloud-Plattform Azure auch Java-Entwicklern offen steht, die ihre Anwendungen in Microsofts Rechenzentren betreiben wollen. Ein Azure-Plug-in für Eclipse ist bereits seit Februar verfügbar. Nun hat das kalifornische Unternehmen Azul Systems, spezialisiert auf Runtime-Plattformen für Java-Anwendungen, eine OpenJDK-Implementierung für Azure zur Verfügung gestellt. Auf der JavaOne stellten Azul und der Partner Microsoft Open Technologies vergangenen Mittwoch den gemeinsamen Technologie-Sprössling vor. Das Zulu-JDK ist mit der Java Standard Edition (SE) 7 kompatibel. Ein Preview des JDK steht unter GPLv2-Lizenz zum Download bereit.

Seit Dienstag ist außerdem die Vorschau der Oracle-Software auf Windows Azure verfügbar, ein Partner-Produkt von Oracle und den Redmondern.

Aus dem Hause Azul stammt auch Zing, eine optimierte Java Virtual Machine für Enterprise-Umgebungen. Gil Tene, seines Zeichens CTO und Mitgründer von Azul Systems, wurde auf der JavaOne zum Java-Community-Mitglied des Jahres ernannt.

Ihre Kooperation hatten das Microsoft-Tochterunternehmen und Azul bereits vergangenen Juli angekündigt.

Grenzgänger aufgepasst: Im Java Magazin 11.13, ab 9.Oktober am Kiosk, spürt Alexander Casall Parallelen zwischen JavaFX und dem Grafik-Framework WPF (Windows Presentation Foundation) auf.

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Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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