Neu im Java Museum

Wohin des Weges, EJB?

Hartmut Schlosser

„In fast allen J2EE-Vorträgen war herauszuhören, dass es Schwierigkeiten mit der aktuellen EJB-Spezifikation in Bezug auf Entity Beans gab.“ Von welchen Schwierigkeiten hier die Rede ist, wird klar, wenn Sie den Zeitpunkt dieses Zitates erfahren: Es stammt aus dem Bericht von der allerersten JAX-Konferenz, der im Java Magazin 7.2001 erschienen ist – und das Sie nun kostenlos im Java Museum lesen können!

Java Museum im entwickler.kiosk

Jede Woche stellen wir eine historische Ausgabe des Java Magazins ins Museum. Kostenlos lesen können Sie die Ausgaben im entwickler.kiosk – einfach einloggen bzw. gratis Account anlegen und dem Java-Museums-Symbol folgen! Diese Woche: Ausgabe 7.2001.

Java Magazin 7.2001

Quo vadis EJB?

Was die Gemüter auf der ersten JAX-Konferenz im Jahre 2001 erregte, können wir im O-Ton von Tom Schwaller in seinem Artikel „got JAXed?“ erfahren:

Michael Johann von der Carnot AG und Lars Röwekamp von der Open Knowledge GmbH berichteten über Grundlegendes zur Enterprise JavaBeans (EJB) Architektur, angefangen von statefull und stateless Session Beans über Container Managed Persistence (CMP) und Bean Managed Persistence (BMP) Entity Beans bis hin zum Java Messaging Service (JMS).

Thomas Pöschmann von der Signsoft GmbH stellte in seinem Vortrag über objektrelationales Mapping bei Entity Beans das bekannte Pattern „Serializable Client-Side Objects“ vor, womit Netzwerkaufrufe auf ein Minimum reduziert werden sollen.

Markus Völter berichtete gemeinsam mit seinen Kollegen von der MATHEMA AG über Ähnlichkeiten bei Entwurfsmustern für EJB, CORBA und COM+.

Schwaller kommentierte jedenfalls, dass beim OR-Mapping das letzte Wort noch lange nicht gesprochen sei und auch die EJB-2.0-Spezifikation „diverse Fragen offen“ lasse.

Die meisten Experten sehen erst in den Java Data Objects (JDO) eine Lösung am Horizont und behelfen sich im kommerziellen Umfeld mit Produkten wie ObjectStore, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Borland, Cocoon, ebXML, UDDI

Natürlich wurden auf der ersten JAX, die im Astron Hotel Frankfurt-Mörfelden bereits 800 Teilnehmer beherbergte, auch andere Themen besprochen. Damals schon liefen bis zu 7 parallele Tracks, die den Teilnehmern die Wahl der zu besuchenden Sessions nicht einfach machte.

Einige Kostproben:

Borlands Applikationsserver wurde im Borland Track ausführlich besprochen.

Der JBoss EJB Server mit seiner zukunftsweisenden JMX-Architektur so-ie der JOnAS-basierte Enhydra Enterprise Server fanden in diversen Vorträgen Erwähnung.

Thomas Bayer von der Firma „Orientation in Objects GmbH“ behandelte alle wichtigen Aspekte des Publishing Frameworks Cocoon und konnte den Teilnehmern die eher abschreckende XSLT-Syntax auf unterhaltsame Weise näher bringen.

Peter Tabatt und Peter Roßbach behandelten die klassische JSP- und Servlet-Programmierung.

Tom Schwaller schließt mit dem Fazit:

Natürlich gab es noch jede Menge anderer interessanter Themen wie Web-Services mit SOAP und UDDI, ebXML, JDBC, JavaMail, Tomcat, Swing, Java XML API und den eMail-Server James, um nur ein paar wenige zu nennen.

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Und da wir im Java Museum unbedingt authentisch bleiben müssen und auf etwaige visuelle Peinlichkeiten keine Rücksicht nehmen dürfen, bleiben Ihnen auch die Bilder von der ersten JAX nicht erspart:

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Keynote von Michael Johann

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Java-Wanderprediger Max Goff von Sun Microsystems in Aktion

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Keynote von Craig Steward, Sonic Software

 

Gratis lesen

Doch lesen Sie selbst – das Java Magazin 7.2001 steht ab sofort kostenlos im entwickler.kiosk bereit.

Viel Spaß beim Schmökern!

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Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. #java #eclipse #devops #machinelearning #seo. Zum Lächeln bringen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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