Wochenrückblick KW 48

Serverless, IntelliJ IDEA 2016.3 und Container 2.0 – unsere Top-Themen der Woche

Kypriani Sinaris

© Shutterstock.com / Bohbeh

Die wichtigsten Themen der vergangenen Woche im Überblick. Dieses Mal mit Containern 2.0, einer neuen Version von IntelliJ IDEA und Serverless – einem Hauch von Nichts.

Finale! Oh oh oh oh

Es war an der Zeit: In der vergangenen Woche ist die finale Version von IntelliJ IDEA 2016.3 erschienen. Für Java-Entwickler dürfte das große Refactoring von IntelliJ zu Java 8 eines der wichtigsten Features der Version 2016.3 sein. Im Bereich Scala können sich Nutzer des Scala.js-Plug-ins über Code-Vervollständigung freuen. Außerdem kommt IntelliJ IDEA 2016.3 mit dem Support für scala.meta, für das auch Coding-Assistenz an Bord ist. Eine detaillierte Übersicht zu allen neuen Features, in denen auch Nutzer von TypeScript und ECMAScript 6 sowie der Google Cloud Platform und OpenShift Origin nicht zu kurz kommen, finden Sie im ausführlichen Beitrag.

Wo sind Container am nützlichsten?

Container-Technologien revolutionieren die Art und Weise, wie moderne Software entwickelt und betrieben wird. Wir haben vier Experten aus der JAXenter Community gefragt, an welcher Stelle Container am nützlichsten sind. So meint Rainer Stropek, Gründer der software architects GmbH und MVP für die Windows-Azure-Plattform:

1469104216056_stropek_rainer_wpAls Softwareentwickler schätze ich die Möglichkeit, Entwicklungstools und -Server wie beispielsweise Compiler, Paketmanager, Buildserver oder Quellcodeanalysewerkzeuge in Containern laufen zu lassen. Erstens erspare ich mir dadurch die lokale Installation auf meinem Entwicklungsrechner. Zweitens muss ich wenig manuell installieren. Ich hole mir einfach fertige Images aus dem Docker Hub, verwende diese direkt oder baue mit eigenen Dockerfiles darauf auf.

Und wie können sich Einsteiger dem Thema am besten nähern? Dazu Philipp Garbe, Docker Captain und Lead Software Developer bei AutoScout24:

Philipp GarbeAm besten einfach selber ausprobieren. Tools wie Docker for Mac / Windows erleichtern den Einstieg, da sie schnell installiert sind und es einem leicht machen, Container lokal zu starten. Ein guter Anlaufpunkt sind auch die Docker Labs.

Alle Antworten finden Sie in unseren großen Experten-Check rund ums Thema Container 2.0.

Ein Hauch von Nichts

Serverless – das klingt irgendwie geheimnisvoll. Was macht hier den Reiz aus? Diese Frage haben wir Sascha Möllering gestellt, Solutions Architect bei der Amazon Web Services Germany GmbH.

moellering_sascha_300x210Für mich besteht der Reiz von Serverless-Architekturen in der Möglichkeit der besseren Fokussierung auf die eigentliche Business-Logik. Es besteht nicht mehr die Notwendigkeit, sich über das Sizing, die Hochverfügbarkeit und das Monitoring von Servern Gedanken zu machen, sondern es kann deutlich schneller als bisher an der Anwendung gearbeitet werden.

DevOpsCon-Logo-schwarz2-150x96Das gesamte Interview finden Sie hier. Sie können Sascha Möllering übrigens kommende Woche bei der DevOpsCon in München treffen. In seiner Session Serverless Architecture – Highly scalable Applications without any Servers zeigt Sascha, wie man mit Amazon API Gateway, AWS Lambda, Amazon S3 und Amazon DynamoDB hoch skalierbare Applikationen ohne Server bauen kann.

Wer vom Thema Serverless nicht genug kriegen kann, dem sei außerdem das aktuelle Java Magazin empfohlen, in dem Serverless aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird.

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Weitere Must-Reads der Woche:

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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