Wie es Entwickler schaffen, andere zu inspirieren

Hartmut Schlosser

Menschen kaufen nicht, was ein Unternehmen herstellt. Menschen kaufen, warum ein Unternehmen etwas herstellt! So lautet die Botschaft von Marketing-Consultant Simon Sinek, der mit seinem Modell des „Goldenen Kreises“ den Anspruch erhebt, zu erklären, warum einzelne Individuen und auch Unternehmen es schaffen, andere Menschen zu inspirieren – von Martin Luther King über die Brüder Wright bis hin zu Apple.

Ein kurzer Blick auf Sineks Apple-Beispiel:

Warum sticht Apple derart aus der Masse an Computerherstellern heraus? Nicht weil sie gute Computer bauen (das „Was“). Auch nicht, weil sie Design in der IT ernst nehmen (das „Wie“). Laut Sinek hat es Apple geschafft, das „Warum“ seiner Aktivitäten als zentrale Botschaft zu verbreiten:

  1. Mit jedem Produkt wollen wir die Grenzen des bestehenden Einheitsproduktbreis herausfordern und ein Stück nach vorne verschieben („Warum“)
  2. Deshalb ist uns Design, Qualität und Benutzerfreundlichkeit wichtig („Wie“)
  3. Zufälligerweise sind wir im Computer-Business – anwenden können wir diese Idee aber auf eine fast beliebige Produktpalette: Computer, Telefone, MP3-Player etc. („Was“)

Laut Simon Sinek beschreiten die meisten Marketing-Kampagnen genau den umgekehrten Weg, ausgehend vom „Was“ das „Wie“ zu erklären und daraus das „Warum“ abzuleiten.

Inspiration geht für Sinek hingegen vom „Warum“ aus – bei Individuen, bei Computer-Herstellern, bei Software-Entwicklern.

In der Reihe TedTalks beschreibt Simon Sinek sein Modell:

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Hartmut Schlosser
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